Was ist meine Immobilie wert?

Immobilie bewerten lassen

Die Immobilienpreise scheinen nur eine Richtung zu kennen - nach oben. Wie steht es um den Wert der eigenen Immobilie?

Die wichtigsten Punkte:

  • Bevor du deine Immobilie zum Verkauf anbietest, solltest du wissen, was sie wert ist.
  • Wir bieten dir eine kostenlose Immobilienbewertung, die in Minutenschnelle funktioniert.
  • Benötigt werden nur einige wesentliche Angaben zum Objekt. Die Beantwortung der nötigen Fragen ist kinderleicht.
  • Das Ergebnis liefert eine gute Grundlage für eine realistische Preisvorstellung, ist wesentlich günstiger als ein Wertgutachten und du musst keinen Makler einschalten.

Was ist meine Immobilie wert? Diese Frage stellt sich jeder, der sich mit dem Gedanken trägt, sein Haus oder seine Wohnung zu verkaufen. Die Antwort ist einfach. Hier hast du die Möglichkeit, kostenlos eine überschlägige Bewertung anzufordern.

 

Alles was es braucht, sind ein paar Angaben zum Objekt bzw. Grundstück. Je genauer, desto besser!

Warum sollte ich meine Immobilie bewerten lassen?

Immobilienbesitzer, die einen Verkauf überlegen oder planen, sind naturgemäß an einem möglichst hohen Verkaufspreis interessiert. Aber welcher Preis ist tatsächlich erzielbar?

 

Wer sich nicht ständig mit dem Immobilienmarkt befasst, kann das nur schwer abschätzen. Das gilt umso mehr, da jede Immobilie ein Unikat darstellt, für das nicht ohne weiteres ein Marktpreis (= Verkehrswert) existiert. Er muss vielmehr erst aus Marktgegebenheiten und anhand der spezifischen Objektmerkmale abgeleitet werden.

 

Eine unabhängige, am Markt orientierte Bewertung bietet eine fundierte Grundlage für deine Preisvorstellung. Du kannst dann besser beurteilen,

 

  • ob sich der Verkauf lohnt;
  • welcher Preis realistisch ist;
  • mit welcher Preisforderung du „an den Markt“ gehen solltest;
  • welche Verhandlungsspielräume du hast.

 

Eine zu hohe Preisforderung verschreckt womöglich Interessenten und senkt Verkaufschancen. Ein zu niedriger Preis führt zum Verkauf „unter Wert“ und ist wie ein Verlust. Um beides zu vermeiden, gibt es die Immobilienbewertung durch McMakler.

Eine erste Bewertung als Orientierung

Bei der Bewertung stützen wir uns auf das Online-Vermittlungs-Portal McMakler. Gelliefert wird eine erste Indikation für einen möglichen Verkaufspreis. Das funktioniert einfach und bequem. Du erhältst deine Bewertung in Minutenschnelle - kostenlos und unverbindlich!

 

Zunächst musst du angeben, um welche Art von Immobilie es sich handelt. Dann werden einige Angaben zum jeweiligen Objekt bzw. Grundstück und zum Standort abgefragt. Je vollständiger und präziser deine Angaben, umso treffsicherer anschließend die Preisindikation.

 

Und so funktioniert die Bewertung: das System vergleicht anhand der Angaben deine Immobilie mit ähnlichen, aktuell zum Verkauf stehenden Objekten, die in einer umfangreichen Datenbank erfasst sind. Besonderheiten und Abweichungen deines Objektes im Vergleich zu Referenz-Immobilien werden dabei entsprechend berücksichtigt.

 

Die Methode ähnelt dem weiter unten genannten Vergleichswertverfahren, das auch bei gutachterlicher Immobilienbewertung gängig ist. Das Bewertungsergebnis erhältst du per E-Mail!

Welche Faktoren sind bei der Wertermittlung wichtig?

Bei der Wertermittlung von Immobilien spielen viele Faktoren eine Rolle, insbesondere diese:

 

  • die Marktsituation;
  • Haus- und Grundstücksgröße;
  • Standort und Lage;
  • Umgebung und Infrastrukturanbindung;
  • Zimmeranzahl;
  • Ausstattung;
  • Baujahr (Alter);
  • Zustand (Status der Instandhaltung);
  • Außenanlagen.

 

Alle diese Faktoren fließen direkt oder indirekt in die Immobilienbewertung  von McMakler* ein.

Sinnvoll oder nicht - Wertgutachten nach amtlichen Verfahren?

Grundsätzlich kannst du deine Immobilie auch von einem Sachverständigen bewerten lassen. Dieser führt eine Wertermittlung des Verkehrswerts nach amtlichen Verfahren durch. Sie sind in der sogenannten Wertermittlungsverordnung festgelegt.

 

Die Verordnung kennt drei Verfahren:

 

  • Vergleichswertverfahren: ermittelt den Wert durch Vergleich mit nicht lange zurückliegenden ähnlichen Immobilientransaktionen „vor Ort“;

 

  • Ertragswertverfahren: wird in erster Linie bei Renditeobjekten angewandt. Der Bodenwert wird nach Vergleichswertverfahren ermittelt. Der Gebäudewert wird aus den erzielbaren Mieterträgen berechnet. Beide Werte werden addiert.

 

  • Sachwertverfahren: wird bei selbst genutzten Objekten ohne geeigneten Vergleichswert eingesetzt. Der Bodenwert wird wieder nach Vergleichswertverfahren ermittelt. Beim Gebäudewert setzt man die Herstellungskosten an. Beide Werte werden addiert.

 

Welches Verfahren zur Anwendung kommt, hängt von der jeweiligen Immobiliennutzung und auch von der Datenlage ab. Man unterscheidet Kurzgutachten und Vollgutachten. Bei einem Kurzgutachten findet eine vereinfachte Bewertung statt.

 

Vollgutachten

 

Vollgutachten sind genauer und aufwändiger. Sie werden für steuer- oder handelsrechtliche Zwecke erstellt, außerdem wenn eine gerichtsfeste Bewertung (z.B. bei Scheidungsverfahren, streitiger Erbauseinandersetzung) benötigt wird. Auch im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierungen verlangen Banken häufiger ein Vollgutachten für den Beleihungswert.

 

Kurzgutachten

 

Kurzgutachten kosten in der Regel mehrere hundert Euro, bei einem Vollgutachten muss man zwischen 1.500 Euro und 2.800 Euro kalkulieren. Um eine Orientierung für den Verkaufspreis zu erhalten, brauchst du sicher kein teures Sachverständigen-Gutachten. Es reicht eine Wertvorstellung auf Basis der kostenlosen Bewertung von McMakler. Welcher Preis dann tatsächlich vereinbart wird, ist ohnehin Verhandlungssache.

Empfehlungen für deine Baufinanzierung:

Für Baufinanzierungen empfehle ich dir Dr. Klein*, Baufi Rheinland* und Baufi24*.

Was ist das Maklerverfahren?

Neben den drei amtlichen Verfahren der Immobilienbewertung gibt es noch ein weiteres Verfahren: das sogenannte Maklerformel. Es heißt so, weil es bevorzugt von Immobilienmaklern eingesetzt wird. Das Verfahren dient ebenfalls der Ermittlung einer Preisindikation bei Veräußerung von Standard-Immobilien und basiert auf dem „amtlichen“ Ertragswertverfahren - allerdings in vereinfachter Form.

 

Die Maklerformel legt für die Bewertung der Immobilie den realen oder potentiellen Jahres-Rohertrag (Netto-Kaltmiete) abzgl. Bewirtschaftungskosten zugrunde, multipliziert mit einem - um Korrekturfaktoren bereinigten - Vervielfältiger.

 

Die Formel dafür lautet:

 

Immobilienwert/-preis = Jahres-Rohertrag abzgl. Kosten x (Vervielfältiger +/- Korrekturfaktoren) 

 

Die Vervielfältiger-Größe hängt von der Art der Immobilie (zum Beispiel: Reihenhaus, Doppelhaushälfte, Eigentumswohnung, Mietobjekt usw.) ab. Die Korrekturfaktoren berücksichtigen die individuellen Gegebenheiten der Immobilie – also Lage, Alter und Ausstattung. Für die Vervielfältiger und Korrekturfaktoren existieren einschlägige Erfahrungswerte, manche Makler verwenden eigene Größen.

 

Beispiel:

 

Angenommen sei eine Doppelhaushälfte und ein möglicher Jahres-Rohertrag abzgl. Kosten in Höhe von 20.000 Euro. Der gängige Vervielfältiger für Doppelhaushälften ist 23. Das Objekt habe eine gute Lage, sei nicht älter als 20 Jahre und verfüge über eine normale Ausstattung.

 

Die Korrekturfaktoren dafür sind:

 

  • gute Lage: +1,5
  • 20 Jahre alt: +1,5
  • gehobene Ausstattung: 0

 

Daraus ergibt sich:

 

Immobilienwert/-preis = 20.000 Euro x (23 + 1,5 + 1,5 + 0) = 520.000 Euro

Fazit: Was ist meine Immobilie wert?

Die kostenlose Immobilienbewertung von McMakler* bietet dir eine gute erste Preisindikation, wenn du verkaufen möchtest oder das überlegst. Ein teures Wertgutachten brauchst du nicht. Viele Immobilienmakler bieten eigene Bewertungen an, erwarten dann aber auch eine Beauftragung für die Vermarktung. Die Bewertung von McMakler lässt dir die Entscheidung über den Verkaufsweg frei.

Autorenbeschreibung

Autorenfoto Ricardo Tunnissen

Ricardo Tunnissen

diplomierter Bankbetriebswirt BankColleg
zertifizierter VR-Gewerbekundenberater RWGA

Über den Autor

Ricardo Tunnissen hat das Bankgeschäft von der Pike auf gelernt. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Bankkaufmann IHK, bei einer regionalen Volksbank, startete er als Privatkundenberater mit einer Veranwortung für über 3.000 eigene Kunden.

Sowohl während seiner Zeit als Finanzierungsspezialist in der privaten Baufinanzierung, sowie als Gewerbekundenberater in der Firmen- und Gewerbekundenabteilung, bildete er sich zum zertifizierten VR-Gewerbekundenberater RWGA weiter.

Es folgte ein berufsbegleitendes Studium zum Bankfachwirt BankColleg, Bankbetriebswirt BankColleg und zuletzt zum diplomierten Bankbetriebswirt BankColleg auf dem Campus Schloss Montabaur.

Erfahre hier mehr über die fachlichen Qualifikationen und die berufliche Expertise vom Autor.

* Hinweise zu Links und Rechnern

Dieses Projekt wird finanziert über sogenannte Affiliate-Links. Durch den Abschluss eines Produktes und/oder die Anfrage bezüglich eines Produktes bei einem von mir empfohlenen Anbieter erhalte ich vom Affiliate-Netzwerk eine Umsatzbeteiligung oder einen fixen Betrag gutgeschrieben. Für dich fallen hierbei KEINE zusätzlichen Kosten an. Die Höhe einer möglichen Vergütung hat keinerlei Einfluss auf diese Empfehlungen. Durch die Nutzung der Affiliate-Links unterstützt du in direkter Weise das Informationsangebot auf meiner Seite und stellst sicher, dass auch in Zukunft anspruchsvolle und hochwertige Artikel erscheinen können.

 

Vielen Dank für dein Vertrauen.

Made with ♥ and coffee!