Was ist ein Depot? Die besten Depotanbieter im Vergleich 2020

Was ist ein Depot? Die besten Depotanbieter im Vergleich 2020

Was ist ein Depot eigentlich genau? Diese Frage hast du dir vielleicht schon sehr oft gestellt. Du hast bereits davon gehört, dass du ein Depot benötigst, wenn du in Aktien oder andere Wertpapiere weltweit investieren möchtest. So richtig wissen, worum es sich bei einem Depot handelt, tust du allerdings nicht.

 

In diesem spannenden Artikel erfährst du, was ein Wertpapierdepot ist, wofür du es konkret benötigst und worauf du bei der Wahl deines eigenes Wertpapierdepots unbedingt achten solltest.

 

Du wirst erstaunt sein, wie stark sich die unterschiedlichen Depot-Anbieter hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses unterscheiden.

 

Am Ende dieses Artikels wirst du wissen, worauf du bei der Wahl deines eigenen Depots unbedingt achten solltest und wo versteckte Fallen auf dich lauern.

 

Du hast noch kein Depot? Dann eröffne ganz einfach ein Wertpapierdepot, über welches du deine ETFs handeln kannst. Eine gute Lösung hierzu bietet dir die Comdirect, die Consorsbank, die DKB, Trade Republic und Flatex. Besonders günstig handelst du bei Smartbroker.

 

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Was ist ein Depot überhaupt?

 

Das Wort "Depot" kannst du dir gut mit dem Wort "Aufbewahrungsort" übersetzen. Ein Wertpapierdepot ist also ein digitaler Ort, an welchem du die unterschiedlichsten Wertpapiere aufbewahren kannst.

 

Wenn du ein Wertpapier kaufst, dann wird dieses in deinem Depot aufbewahrt. Wenn du dieses Wertpapier zu einem späteren Zeitpunkt wieder verkaufst, dann wird dieses aus deinem Depot entfernt.

 

Du benötigst für den An- und Verkauf von Wertpapieren (Aktien, Fonds, etc.) also zwingend ein Depot, damit du diese dort lagern/aufbewahren kannst.

 

Was ist ein Depot

 

Worauf Du bei der Wahl deines Wertpapierdepots unbedingt achten solltest

 

Natürlich können wir es uns an dieser Stelle leicht machen und die verschiedenen Depots hinsichtlich der Depotgebühren und der verschiedenen Kosten für den Wertpapier An- und Verkauf miteinander vergleichen.

 

Doch würde bei dieser Vorgehensweise ein enorm entscheidendes Kriterium außer Acht gelassen werden.

 

Es handelt sich hierbei um das Wichtigste, weshalb ich diesem einen besonderen Fokus setzen möchte: Deiner Person.

 

Filialbank oder doch lieber die Direktbank?

 

Damit du das Depot auswählen kannst, welches zu deiner Person und deinen Vorstellungen passt, solltest du dir zuvor unbedingt darüber Gedanken machen, worauf du besonderen Wert legst. Konkret spreche ich hier auf den Unterschied zwischen Filialbanken und Direktbanken an.

 

Filialbanken haben den großen Vorteil, dass du dich vor Ort beraten lassen kannst und einen persönlichen Ansprechpartner zugewiesen bekommst, welchen du bei Fragen kontaktieren kannst.

 

Aufgrund des Geschäftsmodells der Filialbanken werden diese hinsichtlich der Depotgebühren mit Direktbanken nur in den wenigsten Fällen mithalten können.

 

Was bedeutet das also für dich? Mache dir darüber Gedanken, ob dir ein persönlicher Ansprechpartner inklusive persönlicher Beratung wichtig ist. Sollte dem so sein, dann solltest du bei der Auswahl deines Depots nicht nur die unterschiedlichen Gebühren bei den verschiedenen Depotanbietern miteinander vergleichen.

 

Fazit: Jeder Anbieter hat seine Vor- und Nachteile.

 

Was ist ein Depot

 

Welche Gebühren entstehen für mich bei einer Depoteröffnung?

 

Grundsätzlich solltest du bei einer Depoteröffnung folgende Gebühren im Auge behalten:

  • jährliche Depotgebühr
  • Gebühren für den Ankauf von Wertpapieren
  • Gebühren für den Verkauf von Wertpapieren

Bei den meisten Direktbanken entfällt die jährliche Depotgebühr, sodass die reine Depotführung kostenlos ist. Hierbei werden dann ausschließlich der An- und Verkauf von Wertpapieren bepreist.

 

Gerne stelle ich dir im Folgenden eine Übersicht der bekanntesten Depot-Anbieter zusammen, welche ein kostenloses Wertpapierdepot anbieten. Zudem empfehle ich dir meinen Artikel "ETF Sparplan Vergleich 2020", in welchem ich das Preis-Leistungsverhältnis der jeweiligen Anbieter genau unter die Lupe nehme. Diesen Artikel findest du hier.

Bei den Kosten für den An- und Verkauf von Wertpapieren lohnt es sich für dich ganz besonders, genau hinzusehen. Hierbei liegt der entscheidende Faktor darin, ob die Gebührenangabe in Euro oder in Prozent angegeben wird.

 

Warum dich dieser Unterschied sehr viel Geld kosten kann und wie du mit der richtigen Auswahl deines Depotanbieters sehr viel Geld sparen kannst, das verdeutliche ich dir an folgendem Rechenbeispiel:

 

Nehmen wir einmal an, du bezahlst für den Kauf von Wertpapieren pauschal 1,50 Euro. Wenn du nun für 50 Euro Wertpapiere kaufst, so zahlst du weiterhin die Pauschale von 1,50 Euro. Wenn du dich für einen Depotanbieter entscheidest, welcher anstatt in Euro in Prozent seine Gebühren berechnet, so ergibt sich folgende Situation:

 

Nehmen wir einmal an, du bezahlst für den Kauf von Wertpapieren pauschal 1,50 Prozent. Wenn du nun für 50 Euro Wertpapiere kaufst, so zahlst du nur 0,75 Euro Gebühren. Du sparst also satte 50,00 Prozent, wenn du dich für einen Depotanbieter entscheidest, welcher die Gebühren in Prozent, anstatt in Euro berechnet.

 

Aber Achtung: Führen wir jetzt dieses Rechenbeispiel mit anderen Zahlen durch:

 

Nehmen wir einmal an, du bezahlst für den Kauf von Wertpapieren pauschal 1,50 Euro. Wenn du nun für 500 Euro Wertpapiere kaufst, so zahlst du weiterhin die Pauschale von 1,50 Euro.

 

Wenn du dich für einen Depotanbieter entscheidest, welcher anstatt in Euro in Prozent seine Gebühren berechnet, so ergibst sich folgende Situation:

 

Nehmen wir einmal an, du bezahlst für den Kauf von Wertpapieren pauschal 1,50 Prozent. Wenn du nun für 500 Euro Wertpapiere kaufst, so zahlst du 7,50 Euro Gebühren. Du zahlst also 5x soviele Gebühren, als wenn du dich für die Gebührenberechnung in Euro entschieden hättest.

 

Was das für dich und deine Depotauswahl konkret bedeutet:

 

Du siehst an dem obrigen Beispiel sehr schön, dass die Höhe deiner Investition direkten Einfluss auf die Wahl des besten Depotanbieters für dich hat. Tendenziell lässt sich somit festhalten, dass du - je mehr Kapital du investieren willst - besser fährst, wenn du dich für einen Depotanbieter entscheidest, welcher die Gebühren für den An- und Verkauf von Wertpapieren in Euro anstatt in Prozent berechnet.

 

Welcher Depotanbieter passt am besten zu dir? Finde es heraus!

 

Sehr gerne habe ich dir im folgenden die bekanntesten Depotanbieter inklusive der aktuellen Gebührenordnung aufgelistet. Du hast somit die Möglichkeit den Depotanbieter zu wählen, welcher am besten zu dir und deinen Vorstellungen passt.

Was ist ein Depot
  • Keine Depotgebühren
  • Alle deutschen Börsenplätze
  • Ein Depot für alles: Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, Zertifikate, Optionsscheine
  • 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag
  • Keine versteckten Kosten
  • nur 4 Euro pro Order
Was ist ein Depot
  • Sparplan für 1,5 Prozent der Sparrate, rund 170 kostenlose Sparpläne
  • Depot nur kostenlos mit kostenlosem Girokonto oder Wertpapier-Sparplan, sonst 1,95 Euro pro Monat nach drei Jahren.
  • kombinierbar mit Girokonto und Kreditkarte ohne Grundgebühr
  • Gebühren andere Wertpapier-Transaktionen: reguläre Gebühren von 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Orderbetrags, minimal 9,90 Euro, maximal 59,90 Euro
Was ist ein Depot
  • Sparplan 1,50 Euro, unabhängig von der Sparrate
  • kombinierbar mit Girokonto und Kreditkarte ohne Grundgebühr
  • Gebühren andere Wertpapier-Transaktionen: 10 Euro reguläre Gebühren für Orders bis 10.000 Euro, darüber 25 Euro
Was ist ein Depot
  • Sparplan für 1,5 Prozent der Sparrate, rund 171 kostenlose Sparpläne
  • kombinierbar mit Girokonto und Kreditkarte ohne Grundgebühr
  • Gebühren andere Wertpapier-Transaktionen: reguläre Gebühren von 4,95 Euro plus 0,25 Prozent des Orderbetrags, minimal 9,95 Euro, maximal 69 Euro
Was ist ein Depot
  • 1,50 Euro für Sparplanraten, rund 411 kostenlose Sparpläne
  • legt Dividenden automatisch im Sparplan wieder mit an
  • Gebühren andere Wertpapier-Transaktionen: eine Order im Direkthandel kostet 6,75 Euro
Was ist ein Depot
  • Aktien, ETFs und Derivate ohne Orderprovisionen handeln, für die Abwicklung fällt nur eine Fremdkostenpauschale von 1 Euro an.
  • Mehr als 300 ETFs dauerhaft kostenfrei besparbar!
  • "Der günstigste Broker im Land." FAZ am 19.01.2019

Wie eröffne ich ein Depot?

 

Sobald du dich für einen Anbieter entschieden hast, musst du dein Depot im nächsten Schritt eröffnen. Solltest du bereits bei der jeweiligen Bank Kunde sein, so wirst du wahrscheinlich nicht erneut deine Identität nachweisen müssen.

 

Solltest du bisher noch kein Kunde dieser Bank sein, so kommst du um die folgenden Angaben nicht herum:

  • Persönliche Angaben: Name, Anschrift, bisherige Kontoverbindung, ggfs. Gehalt
  • bisherige Erfahrungen und Kenntnisse im Handel mit Wertpapieren (Die seit 2018 geltende EU-Richtlinie Mifid-II verlangt, dass jeder Neukunde seine bisherigen Erfahrungen mit Wertpapieren auf einer Skala angibt. Solltest du später einmal Wertpapiere kaufen wollen, die deine hinterlegten Kenntnisstand übersteigt, würde die Direktbank eine Warnung an dich aussprechen.)
  • Identitätsnachweis: Halte hierzu deinen Personalausweis griffbereit. Je nach Freischaltungsverfahren kann es sein, dass du dich sowohl online, als auch in einer Postfiliale legitimieren kannst.

Wie wechsel ich mein Depot zu einem anderen Anbieter?

 

Wenn du bereits ein Depot besitzt, dessen Bestand behalten möchtest und zu einem anderen Anbieter wechseln möchtest, dann ist dies auch sehr kundengerecht möglich.

 

Der Depotwechsel muss kostenlos erfolgen. Das hat der Bundesgerichtshof bestätigt (Urteil vom 30. November 2004, Az. XI ZR 200/03). Der Wechsel sollte nach etwa zwei Wochen vollzogen sein.

 

Die meisten Banken bieten dir hierzu einen sogenannten Umzugsservice an. Um diesen in Anspruch nehmen zu können, musst du zuerst dein neues Wunsch-Depot eröffnen, sodass dir bereits eine neue Depotnummer vorliegt.

 

Sobald dir diese Depotnummer vorliegt, kann die empfangene Bank bei deiner bisherigen Depot-Bankbverbingung den Antrag auf Depotwechsel stellen. Du musst diesem Vorgang grundsätzlich nur schriftlich zustimmen ( meist in Form einer Unterschrift unter dem Formular zum Depotwechsel), den Rest übernimmt deine neue Depot-Bankverbindung.

 

Innerhalb von zwei Wochen sollte der Wechsel vollzogen sein.

 

Du hast noch kein Depot? Dann eröffne ganz einfach ein Wertpapierdepot, über welches du deine ETFs handeln kannst. Eine gute Lösung hierzu bietet dir die Comdirect, die Consorsbank, die DKB, Trade Republic und Flatex. Besonders günstig handelst du bei Smartbroker.

 

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Wenn du weitere konkrete Fragen zu deiner Depoteröffnung hast, dann schreib' mir diese doch einmal gerne in die Kommentare ganz unten auf dieser Seite!

 

Dein Ricardo Tunnissen

zertifizierter Privatkundenberater RWGA
zertifizierter Gewerbekundenberater RWGA
Bankbetriebswirt BankColleg

Was ist ein Depot

Über den Autor

 

Ricardo Tunnissen hat das Bankgeschäft von der Pike auf gelernt. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Bankkaufmann IHK, bei einer regionalen Volksbank, startete er als Privatkundenberater mit einer Veranwortung für über 3.000 eigene Kunden.

Sowohl während seiner Zeit als Finanzierungsspezialist in der privaten Baufinanzierung, als auch als Gewerbekundenberater in der Firmen- und Gewerbekundenabteilung, bildete er sich zum zertifizierten Privatkundenberater RWGA, sowie zum zertifizierten Gewerbekundenberater RWGA, weiter.

Es folgte ein berufsbegleitendes Studium zum Bankfachwirt BankColleg, Bankbetriebswirt BankColleg und zur Zeit zum Dipl. Bankbetriebswirt BankColleg.

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Ricardo Tunnissen

Ricardo Tunnissen

zertifizierter Gewerbekundenberater
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Ottonova - reduced to the best

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    Online Finanzratgeber
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