Rezession 2020? Wie wahrscheinlich ist der Crash wirklich?

Rezession 2020? Wie wahrscheinlich ist der Crash wirklich?

Die ganze Wahrheit über den Crash 2020

 

Was hat die Börse mit dem Leben gemeinsam?

Richtig, in beiden geht es rauf unter runter.

 

Und nicht nur das: Beide sind auch nicht wirklich vorhersehbar. Was oft als logische Schlussfolgerung einer bestimmten Handlung gilt, trifft nicht ein – genauso wie von einem auf den anderen Tag plötzlich totale Frustration herrschen kann, obwohl Tags zuvor noch heiterer Sonnenschein schien.

 

Und auch wenn man denkt, dass die Börse bestimmten Prinzipien immer treu bleibt, habe ich im heutigen Video einige sehr spannende Fakten für dich zusammengestellt, die zeigen, wie wahrscheinlich der so oft prophezeite Börsencrash wirklich ist.

 

Neben einigen Finanz-Gurus und Crashpropheten gibt es nämlich auch viele oft übersehende Indizien, welche sowohl für, als auch gegen einen Crash sprechen.

 

Am Ende dieses Artikels wirst du klarer sehen können, ob du einen Crash für wahrscheinlich oder unwahrscheinlich hältst.

 

Fakt ist jedoch: Nicht jeder der schreit, hat auch etwas zu sagen – daher sei achtsam, wessen Rat du befolgst und nutze unbedingt die folgenden wichtigen Informationen, um eigene und rationale Entscheidungen zu treffen. Hier bei der Banker.

 

Ach und schreib' mir doch einmal unten auf dieser Seite in die Kommentare, wie du für das aktuelle Börsenjahr eingestellt bist und was deiner Meinung nach für oder gegen einen Börsencrash spricht.

 

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Rezession 2020? Wie wahrscheinlich ist der Crash wirklich?

 

Es ist das Thema schlechthin zum Ende eines jeden Jahres: Die große Rezession, welche einen enormen Crash nach sich zieht. Gefühlt hat bereits jeder Finanz-Youtuber dieses Thema aufgegriffen und eigene Schlussfolgerungen aus der aktuellen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklung gezogen.

 

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Lass uns in diesem Artikel einmal genau betrachten, wie wahrscheinlich eine solche Rezession wirklich ist und wieso überhaupt durch diese ein Börsencrash entsteht.

 

Doch vorab: Was ist eigentlich diese so oft gefürchtete Rezession, wieso soll diese so schrecklich sein und kann man sie vielleicht sogar verhindern?

 

Genau das sehen wir uns gleich zu allererst an, bevor wir auf konkrete Warnsignale eingehen, welche sich aktuell am Himmel zusammenbrauen.

 

Um zu verstehen, worum es sich bei einer Rezession eigentlich handelt, gehen wir einen wichtigen Schritt zurück. Und zwar zur Konjunktur.

 

Die Konjunktur ist einer der Begriffe aus der Volkswirtschaft. Er beschreibt die wirtschaftliche Lage eines Landes und stellt die Schwankungen im Verlauf der Wirtschaft dar. Um darzustellen, ob wir einen wirtschaftlichen Auf- oder Abschwung haben, müssen wir bestimmte Indikatoren dazu ziehen, die die Wirtschaft beschreiben.

 

Dafür brauchen wir das sogenannte BIP – das Bruttoinlandsprodukt. Dieses beschreibt die Gesamtheit aller in einer Volkswirtschaft innerhalb einer bestimmten Periode erstellen Leistungen. Es misst hierzu die Produktion von Waren und Dienstleistungen im Inland.

 

Genau aus diesem Grund ist das BIP ein super Indikator für die Konjunktur und somit für die Schwankungen im Verlauf der Wirtschaft.

 

Genau diese Schwankungen einer Wirtschaft werden im Konjunkturzyklus dargestellt, welcher sich in die folgenden 4 Bestandteile aufteilt:

 

rezession 2020
  • Aufschwung / Expansion
  • Hochkonjunktur / Boom
  • Abschwung / Rezession
  • Tiefphase / Depression

Jetzt aber einmal kurz, knapp und einfach erklärt: Was führt zu einem Wirtschaftsaufschwung?

 

Wenn die Nachfrage der Haushalte groß ist, so produzieren die Unternehmen mehr. Für diesen Anstieg der Produktion werden wiederum mehr Mitarbeiter benötigt, wodurch die Beschäftigungsquote ansteigt.

 

Da nun mehr Menschen einer Beschäftigung nachgehen, steigt somit auch die Kaufkraft der Haushalte, was dazu führt, dass noch mehr produziert wird, die Unternehmen ihre Kapazitäten erweitern und daher selbst mehr investieren müssen.

 

Eine Rezession wiederum kündigt sich in jedem Fall durch eine spürbare Abschwächung der Hochkonjunkturphase an.

 

Die Wirtschaftsprognosen werden zunehmend pessimistischer und beeinflussen Unternehmer wie Verbraucher auf unterschiedliche Weise. Verbraucher reagieren auf den Abschwung meist mit Sorge um ihren Arbeitsplatz.

 

Sie verschieben größere Anschaffungen gerne auf spätere Zeitpunkte. Doch auch bei den täglichen Einkäufen sind Arbeitnehmer angesichts einer aufziehenden Rezession sehr zurückhaltend. Die Konsumenten, die schon einmal einen Abschwung erlebt haben, spekulieren auf weiter sinkende Preise und üben sich bis dahin in Enthaltsamkeit.

 

Bei den Unternehmen dominieren überfüllte Lager die Landschaft.

Mangelnde Liquidität einerseits und allgemeines Überangebot andererseits führen unweigerlich zu fallenden Preisen.
 

Die Anlagen der Unternehmen sind nicht mehr ausgelastet und es kommt zu Entlassungen.

 

Aufgrund der Entlassungen sinkt die Kaufkraft der Haushalte, was dazu führt, dass noch weniger konsumiert wird, wodurch sich die Nachfrage an den Produkten und Dienstleistungen der Unternehmen weiter abnimmt und so schnell eine Abwärtsspirale entsteht.

 

Genau diese Schwankungen einer Wirtschaft werden im Konjunkturzyklus dargestellt.

 

Diese Zyklen wiederholen sich immer wieder, daher haben wir bereits die erste Frage, ob eine Rezession überhaupt verhindert werden kann, beantwortet:

 

Nein, verhindern können wir eine Rezession nicht, sie ist normale Bestandteil, der sich immer wiederholenden Konjunkturzyklen.

 

Eine Rezession zeigt sich nicht zuletzt in fallenden Börsenkursen, denn auch die Aktienkurse sind bei ihrer Preisfindung Angebot und Nachfrage unterworfen. Daher ist die nächste Frage super spannend und entscheidend für unsere eigenen Investitionen: Wann wird die nächste Rezession mit einem einhergehenden Börsencrash kommen und welche Warnzeichen gibt es bereits?

 

Rezession 2020

 

Im Folgenden sprechen wir einige Knackpunkte kurz an, welche als Warnsignale für eine bevorstehende Rezession 2020 verstanden werden können:

 

Das globale Wirtschaftswachstum, welches in den letzten Jahren durchaus stark war, besonders sowohl in den USA durch die Präsidentschaft Donald Trumps und der einhergehenden Steuersenkungen und Deregulierung, als auch in Deutschland, scheint sich einem Ende entgegen zu sehen:

 

Die Gründe hierfür sind die bis zuletzt bekannten Handelskonflikte zwischen Amerika und China, politische Unsicherheiten wie der Brexit, als auch weitere globale politische Turbulenzen.

 

Diesen Unsicherheiten steht eine weitere Unsicherheit entgegegen:

 

Und war die Zinsentwicklung. Durch Nullzinspolitik der FED und EZB wird die Wirtschaft seit Jahren mit Geld überflutet, um unter anderem einen Abschwung der Wirtschaft zu verhindern.

 

Die Frage steht daher im Raum, ob diese Geldpolitik eine Rezession wirklich verhindert oder einfach nur aufschiebt und weiter aufbläst.

 

So lange, bis mitunter eine Kleinigkeit eine mögliche Blase zum Platzen bringt.

 

Wenn Kreditaufnahme fast nichts mehr kostet, so kann günstig auf Kredit investiert und konsumiert werden. Dies kann dazu führen, dass die Preise für z.B. Aktien und Immobilien weiter anziehen. Doch die Frage ist, wie nachhaltig dies ist und wie gut eine solch steigende Verschuldung auf Dauer sein kann.

 

Fakt ist jedoch, dass der Gegensatz, der wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Unsicherheiten gegenüber der lockeren Geldpolitik und der damit einhergehenden Verschuldung der Länder, Unternehmen und privaten Haushalte es unheimlich schwer macht, eine Prognose für die zukünftige Rezession zu machen.

 

Rezession 2020

 

Kommt die Rezession 2020 und was bedeutet das für meine Investitionen an der Börse?

 

Wie es Sokrates bereits einmal sehr treffend formulierte: Das Einzigste was ich weiß ist, dass ich nichts weiß.

 

Niemand kann den genauen Zeitpunkt einer Rezession vorhersagen. Genau wie bereits Rezessionen für 2017, 2018 und 2019 vorhergesagt wurden, kann dies auch noch Jahre so weitergehen.

 

Auch wenn wir nicht wissen, wann eine Rezession wirklich eintritt, so können wir doch mit Sicherheit sagen, dass sie wieder eintritt.

 

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Langfristig betrachtete stehe ich der Entwicklung der Wirtschaft sehr positiv gegenüber, wodurch ich auch ohne Bedenken weiterhin an der Börse investiere.

 

Nach einer Rezession und Depression folgt wie bereits gesehen auch wieder ein Aufschwung. Wer einen langen Anlagehorizont hat, der sollte rational und individuell entscheiden, wie er die zukünftige Entwicklung entschätzt und sich dementsprechend bezüglich seiner Investitionen aufstellen.

Über den Autor:

Ricardo Tunnissen

Ricardo Tunnissen

zertifizierter Gewerbekundenberater
VR-BeraterPass ServiceBeratung
Bankbetriebswirt BankColleg

 

Du hast Fragen oder Ideen?

E-Mail: support@ricardotunnissen.de

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Linkedin: Profil ansehen

Ricardo Tunnissen hat das Bankgeschäft von der Pike auf gelernt. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Bankkaufmann IHK, bei einer regionalen Volksbank, startete er als Privatkundenberater mit einer Veranwortung für über 3.000 eigene Kunden.

 

Sowohl während seiner Zeit als Finanzierungsspezialist in der privaten Baufinanzierung, sowie als Gewerbekundenberater in der Firmen- und Gewerbekundenabteilung, bildete er sich zum zertifizierten Gewerbekundenberater RWGA weiter und erhielt über eine zusätzliche Weiterbildung den VR-BeraterPass ServiceBeratung RWGA.

 

Es folgte ein berufsbegleitendes Studium zum Bankfachwirt BankColleg, Bankbetriebswirt BankColleg und zur Zeit zum Dipl. Bankbetriebswirt BankColleg im Schloss Montabaur.

Erfahre hier mehr über die fachlichen Qualifikationen und die berufliche Expertise vom Autor.


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Ottonova - reduced to the best

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    Online Finanzratgeber
    48145 Münster