Geschäftskonto Vergleich 2020: Wo sollte ich mein Geschäftskonto eröffnen?

Das Wichtigste im Überblick:

  • Ein Geschäftskonto dient dazu, die geschäftlichen Buchungen getrennt von den privaten Buchungen zu listen. Diese Vorgehensweise führt unter anderem dazu, dass du einen besseren Überblick über deine Finanzen behältst.
  • Auch wenn Personengesellschaften im Gegensatz zu Kapitalgesellschaften nicht per Gesetz dazu verpflichtet sind ein Geschäftskonto zu eröffnen, kann die Bank es unter bestimmten Voraussetzungen in Auftrag geben.
  • Bei der Auswahl des für dich richtigen Geschäftskontos solltest du auf ein faires Preis-Leistungsverhältnis achten. Der Fokus sollte keinesfalls auf den reinen Gebühren liegen, sondern vielmehr auf dem Potenzial einer mittel- und langfristigen Zusammenarbeit.

Meine Geschäftskonto Empfehlungen:

  • Besonders günstige Geschäftskonten findest du mit dem offiziellen Vergleichsrechner auf dieser Seite. Du kannst anhand von verschiedenen Filtern das für dich beste Angebot selektieren. (Zum Geschäftskontorechner)
  • Geschäftskonto online führen: Wenn du dein Geschäftskonto ausschließlich online führen möchtest empfehle ich dir die Eröffnung eines Geschäftskontos bei der Fidor Bank, bei FYRST (speziell für Gründer und Selbständige) und bei N26.
  • Geschäftskonto mit Beratung vor Ort: Sollte dir eine Beratung vor Ort besonders wichtig sein, so empfehle ich dir die Geschäftskonten der Commerzbank und der Postbank. Diese verfügen zudem über ein starkes Netz an Verbundpartnern.

Was ist ein Geschäftskonto?

Ein Geschäftskonto ist – genau wie ein privates Konto – ein Kontokorrentkonto. Es dient dir zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs mit deinen Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern.

 

Oft gilt die Eröffnung eines Geschäftskontos als Grundstein für eine langfristige Geschäftsverbindung mit der Bank. Sofern du die Expansion deines Unternehmens planst und hierfür eine Finanzierung benötigst, wird die Eröffnung eines Geschäftskontos bei der finanzierenden Bank meist als Voraussetzung genannt.

 

Ein Geschäftskonto dient dazu, die geschäftlichen Buchungen getrennt von den privaten Buchungen zu listen. Diese Vorgehensweise führt unter anderem dazu, dass du einen besseren Überblick über deine Finanzen behalten kannst. Spätestens bei der Erstellung deiner jährlichen Steuererklärung wirst du froh sein, dass du dich für ein separates Geschäftskonto entschieden hast, da du so alle geschäftlichen Umsätze und Buchungen sauber von den privaten unterscheiden kannst.

 

Zu den Buchungen, die du zukünftig über dein Geschäftskonto laufen lassen solltest, zählen:

 

  • bezahlte Kundenrechnungen
  • Steuern (Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, etc.)
  • Förderungen und Zuschüsse
  • Anschaffungen (Geschäftsausstattung, Materialen, etc.)
  • Zinsen (Guthabenzinsen und Darlehenszinsen)
  • Löhne und Gehälter
  • Miete, z. B. für Büros oder Lagerräume
  • Versicherungen (Betriebshaftpflichtversicherung, etc.)
  • gewerbliche Kreditkartenabbuchungen
  • Gebühren, z. B. für die Kontoführung

Was sind die Unterschiede zu einem Privatkonto?

Anhand der IBAN Nummer kannst du nicht erkennen, ob es sich um ein Geschäftskonto oder ein Privatkonto handelt. Beide haben in Deutschland genau 22 Stellen und sind damit gleich lang.

 

Worin sich Geschäftskonten sehr wohl von Privatkonten unterschieden sind die Leistungen, die dir geboten werden. Weiter unten in diesem Artikel werde ich dir eine genaue Übersicht der verschiedenen Leistungen von Geschäftskonten an die Hand geben. Nutze diese als Checkliste, um die für dich wichtigen Punkte anzukreuzen und mit den Angeboten der Banken zu vergleichen.

 

Unterkonten

 

Ein Unterkonto (oder auch Nebenkonto genannt) wird in Kombination mit deinem Geschäftskonto (Hauptkonto) geführt und kann direkt bei der Kontoeröffnung oder auch erst im Nachgang eingerichtet werden. Die Einrichtung eines Unterkontos ermöglicht es dir, bestimmte Umsätze deines Unternehmens getrennt von anderen zu listen. Diese Vorgehensweise kann sich beispielsweise dann lohnen, wenn du Rücklagen für wiederkehrende, aber nicht monatliche Zahlungen bilden möchtest.

 

Lastschrifteinzug

 

Mit der Einführung von SEPA (Single Euro Payments Area) ist ein einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum entstanden. Was früher noch Kontonummer und Bankleitzahl war, wurde mit SEPA durch IBAN und BIC ersetzt.

 

  • IBAN = International Bank Account Number
  • BIC = Bank Identifier Code

 

Mit dem sogenannten Lastschriftverfahren haben Unternehmen und Privatpersonen die Möglichkeit, Geld von anderen Konten einzuziehen. Hierzu stehen zwei verschiedene Verfahren zur Verfügung:

 

  • SEPA Basis-Lastschriftverfahren
  • SEPA Firmen-Lastschriftverfahren

 

Das SEPA Basis-Lastschriftverfahren kann zwischen zwei Privatpersonen oder zwischen einer Privatperson und einem Unternehmen genutzt werden. Das SEPA Firmen-Lastschriftverfahren ist ausschließlich dem Lastschriftverkehr zwischen zwei Unternehmen vorbehalten.

 

Die Lastschriften bei einem Firmen-Lastschriftverfahren besitzen einen festen Fälligkeitstermin. Der Zahlungspflichtige muss dem Zahlungsempfänger vor dem Zahlungsvorgang ein entsprechendes "SEPA Firmen-Lastschrift-Mandat" erteilen und seine kontoführende Bank als Zahler vor der ersten Zahlung über die Erteilung des SEPA Firmen-Lastschrift-Mandats unterrichten. 

 

Wichtig: Um ein SEPA Firmen-Lastschrift-Mandat erteilen zu können, musst du zwingend über ein Geschäftskonto verfügen. Ein reines Privatkonto bietet dir diese Möglichkeit nicht.

 

Kartenterminals

 

Kartenterminals sind besonders dann interessant für dich, wenn du ein Geschäft, einen Laden oder einen Kassenbereich betreibst, bei welchem du deinen Kunden sichere und komfortable bargeldlose Bezahlverfahren anbieten willst.

 

Wenn du dich für ein Kartenterminal entscheidest, werden - je nach Anbieter - unterschiedliche Gebühren auf dich zukommen. Hierbei solltest du sowohl auf einmalige Gebühren (beispielsweise für Anschaffungskosten und die Einrichtung durch einen Fachmann vor Ort), sowie laufende Gebühren achten.

 

Selbstverständlich hat der Einsatz eines Kartenterminals auch einige Vorteile für dich und deine Kunden:

 

  • Geringere Kosten für die Bargeldbearbeitung: Da viele Banken mittlerweile Gebühren für die Annahme von Bargeld verlangen, kann durch den bargeldlosen Zahlungsverkehr grundsätzlich viel Geld gespart werden. An dieser Stelle wird erneut deutlich, dass du ein besonderes Augenmerk auf die Gebühren bei Einsatz eines Kartenterminals achten solltest.
  • Höhere Sicherheit vor Diebstahl und Falschgeld durch weniger Bargeld in der Kasse.
  • Erfüllung höchster Hygieneanforderungen (gerade in Zeiten von COVID-19 sehr wichtig) zum Beispiel bei gleichzeitiger Herausgabe von Lebensmitteln.

 

Es bleibt zudem festzuhalten, dass die Möglichkeit, Einkäufe bargeldlos zu bezahlen, von den meisten Kunden nicht als besondere Serviceleistung, sondern als grundlegender Standard wahrgenommen wird.

 

Firmenkarten und Firmenkreditkarten

 

Firmenkreditkarten können sowohl vom Kontoinhaber, als auch von bestimmten Mitarbeitern genutzt werden. Hast du Mitarbeiter, die eine eigene Kreditkarte erhalten sollen, welche über das Geschäftskonto abgerechnet wird?

 

Der Einsatz von Firmenkreditkarten für Mitarbeiter kann vor allem dann Sinn machen, wenn einzelne Mitarbeiter in der Vergangenheit öfters Rechnungen vor Ort bezahlt haben, die im Nachgang über die Buchhaltung verrechnet wurden. Durch die Aushändigung einer Firmenkreditkarte an ausgewählte Mitarbeiter kann daher viel Verwaltungsaufwand gespart werden.

 

spezielle Online Banking Software

 

Die Anforderungen eines Gründers, Selbstständigen oder Unternehmens an das Online Banking können sich massiv von denen einer Privatperson unterscheiden. Aus diesem Grund führen viele Banken spezielle Online Banking Software ein. Kleine bis mittlere Unternehmen, Freiberufler oder Selbstständige haben so die Möglichkeit, ihren gesamten Zahlungsverkehr mit nur einer Banking-Software zu regeln.

 

Buchhaltungssoftware

 

Buchhaltung und Finanzen sind oft zeitintensiv und mit viel Papierkram für dich verbunden. Aus diesem Grund haben einige Banken spezielle Buchhaltungssoftware eingeführt, welche dir dabei helfen, deine Finanzen im Blick zu behalten und Zahlungsströme zu organisieren.

 

Beispielhaft findest du hier drei mögliche Nutzen einer solchen Buchhaltungssoftware:

 

  • Einfaches Erstellen von Angeboten und Rechnungen (mit Firmenlogo)
  • Einbindung aller Geschäfts- und Kreditkartenkonten
  • Übersichtliche Kunden- und Lieferantenverwaltung

 

Fernwartung

 

Gerade als Gründer, Selbstständiger oder Unternehmen ist Zeit ein knappes Gut. Um technische Probleme möglichst effizient lösen zu können, bieten viele Banken ihren Firmen- und Gewerbekunden eine sogenannte Fernwartung an. Dieser Service wird meist nur während der Geschäftszeiten nach telefonischer Absprache mit den zuständigen Support-Mitarbeitern (oder auch Spezialisten) zur Verfügung gestellt.

Für wen ist ein Geschäftskonto sinnvoll?

Da ein Geschäftskonto meist deutlich teurer ist, als ein reines Privatkonto, überlegen viele Menschen, ob sie wirklich ein separates Geschäftskonto eröffnen sollen. Den Nutzen eines Geschäftskontos kennst du bereits und kannst somit abwägen, inwieweit du die zusätzlichen Leistungen benötigst. Unabhängig davon sind manche Menschen jedoch zur Eröffnung eines Geschäftskontos verpflichtet.

 

Besonders zu Beginn der Selbstständigkeit mag es attraktiv erscheinen, sein ganz normales Privatkonto als Geschäftskonto zu nutzen. Die Gebühren sind gering und die zusätzlichen Leistungen eines Geschäftskontos werden nicht zwingend benötigt. Tatsächlich ist es so, dass Personengesellschaften grundsätzlich* frei entscheiden können, ob sie ein separates Geschäftskonto eröffnen oder ihr Privatkonto als Geschäftskonto nutzen wollen.

 

*Grundsätzlich heißt: Auch wenn du als Personengesellschaft nicht per Gesetz dazu verpflichtet bist, ein Geschäftskonto zu eröffnen, kann die Bank es intern von dir verlangen. Spätestens bei der regelmäßigen Überweisung der Umsatzsteuer an das Finanzamt kann die Bank schon einmal stutzig werden und dein Privatkonto in ein Geschäftskonto umstellen lassen. Der Grund liegt auf der Hand: Höhere Gebühren.

Welche Unternehmensformen sind gesetzlich verpflichtet, ein Firmenkonto zu führen?

Im Folgenden gebe ich dir eine genaue Übersicht an die Hand, wer zwischen einem Privat- und Geschäftskonto wählen darf und wer zur Eröffnung eines Geschäftskontos verpflichtet ist:

 

Personengesellschaften

 

  • Kleinunternehmer/Einzelunternehmer: Wahl ob Privatkonto oder Geschäftskonto
  • GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts): Wahl ob Privatkonto oder Geschäftskonto
  • KG (Kommanditgesellschaft): Wahl ob Privatkonto oder Geschäftskonto
  • Stille Gesellschaft: Wahl ob Privatkonto oder Geschäftskonto
  • OHG (Offene Handelsgesellschaft): Wahl ob Privatkonto oder Geschäftskonto
  • Freiberufler: Wahl ob Privatkonto oder Geschäftskonto

 

Kapitalgesellschaften GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung):

 

  • Geschäftskonto UG (Unternehmergesellschaft): Pflicht zum Geschäftskonto
  • GmbH & Co. KG (Gesellschaft mit beschränkter Haftung & Compagnie Kommanditgesellschaft): Pflicht zum Geschäftskonto
  • eG (eingetragene Genossenschaft): Pflicht zum Geschäftskonto
  • KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien): Pflicht zum Geschäftskonto
  • AG (Aktiengesellschaft): Pflicht zum Geschäftskonto

 

(Quelle: www.billomat.com)

Sichere Dir Deinen Kostenlosen Finanzplaner

  • Über 18 ausdruckbare Seiten helfen dir bei der Organisation deines Finanzlebens. Du kannst dich jederzeit abmelden. Weitere Informationen findest du in meinen Datenschutzbestimmungen.

Welche Leistungen beinhaltet ein Geschäftskonto?

Bei der Auswahl des für dich richtigen Geschäftskontos solltest du auf ein faires Preis-Leistungsverhältnis achten. Der Fokus sollte keinesfalls auf den reinen Gebühren liegen, sondern vielmehr auf dem Potenzial einer mittel- und langfristigen Zusammenarbeit.

 

Wie bereits zuvor genannt, ist die Eröffnung eines Geschäftskontos meist der erste Schritt in eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit. Es kann daher schon Sinn machen, ein etwas höherpreisiges Geschäftskonto zu eröffnen, wenn dafür beispielsweise eine Kooperation mit wichtigen Verbundpartnern ermöglicht werden kann. Sprich: Verfügt die Bank über eine Vielzahl an Verbundpartnern, die dir langfristig dabei helfen können, dein Unternehmen zu stabilisieren oder zu expandieren, kann ein Zugeständnis in den Kontogebühren durchaus Sinn machen.

 

Nimm die folgende Übersicht als Checkliste zur Hand und markiere die für dich wichtigen Punkte. So kannst du sinnvoll die einzelnen Anbieter vergleichen.

 

  • In welcher Höhe fallen Kontoführungsgebühren an?
  • Welche Leistungen sind in der Kontoführungsgebühr bereits standardmäßig enthalten?
  • Welche Zusatzleistungen können entstehen und wie werden diese bepreist?
  • Wie viele kostenfreie Transaktionen (beleghafte und beleglose Buchungen) sind in der Kontoführungsgebühr bereits enthalten und wie werden zusätzliche Transaktionen bepreist?
  • Welche Zahlungsoptionen kann ich meinen Kunden anbieten?
  • Gibt es die Möglichkeit Zahlungsterminals über die Bank zu erwerben, welche ich in meinem Unternehmen integrieren und meinen Kunden anbieten kann?
  • Wie wird die Nutzung solcher Zahlungsterminals bepreist und gibt es ggf. Garantien, wenn ein Kunde nicht zahlt?
  • In welcher Höhe kann ein Überziehungsrahmen auf meinem Geschäftskonto eingerichtet werden und wie wird dieser bepreist (Dispozinsen, Zinsen für geduldete Überziehung)?
  • Ist die Bereitstellung eines solchen Überziehungsrahmen kostenlos oder muss ich hierfür zahlen, auch wenn ich diesen nicht in Anspruch nehme?
  • Handelt es sich bei der Bank, bei der ich mein Geschäftskonto eröffnen will, um eine Filialbank oder um eine reine Online-Bank (Direktbank)?
  • Falls es sich um eine Filialbank handelt: In wie vielen Geschäftsstellen kann ich mich persönlich beraten und meinen Zahlungsverkehr abwickeln lassen?
  • Falls es sich um eine Direktbank handelt: Habe ich einen persönlichen, festen Ansprechpartner, der mir langfristig bei Fragen und Wünschen zur Seite steht?
  • Ist ein persönliches Gespräch vor Ort möglich oder wird ausschließlich eine online basierte Betreuung angeboten?
  • Welchen Serviceumfang bietet die Bank (Online-Banking für die Buchhaltung, persönliche Beratung vor Ort, Einrichtung von Unterkonten, spezielle Online Banking Software, Fernwartung, fester Ansprechpartner)?
  • Ist eine Kreditkarte standardmäßig bei der Eröffnung eines Geschäftskontos enthalten?
  • Ist es möglich, Kreditkarten für meine Mitarbeiter zu beantragen, welche über mein Geschäftskonto abgerechnet werden?
  • Kann ich die Kontoauszüge elektronisch erhalten?
  • Mit welchen Verbundpartnern (Versicherungsgesellschaften, Immobiliengesellschaften, Fondsgesellschaften, Bausparkassen etc.) arbeitet die Bank zusammen?

Was kostet ein Geschäftskonto?

Um die verschiedenen Anbieter hinsichtlich ihrer Gebührenmodelle zu vergleichen ist es zwingend erforderlich, dass du die unterschiedlichen Gebühren bei einem Geschäftskonto kennst. Aus diesem Grund findest du im folgenden die wichtigsten Gebühren bei Geschäftskonten:

 

  • Kontoführungsgebühr
  • Jahresgebühren für EC- und Kreditkarten
  • Gebühren für Ein- und Auszahlungen
  • Gebühren für beleglose Buchungen
  • Gebühren für beleghafte Buchungen
  • Gebühren für Kartenterminals (einmalig, laufend)

 

(Meinen dazugehörigen Fachartikel findest du auf: www.business-wissen.de)

Wie eröffne ich ein Geschäftskonto?

Willst du ein Geschäftskonto eröffnen, solltest du die folgenden Unterlagen unbedingt parat halten:

 

  • Identitätsnachweis (Personalausweis)
  • Bonitäts-Auskunft (wird meist von der Bank automatisch abgefragt)
  • Einkommensnachweise (sofern du ein Kontolimit einrichten willst)
  • Kontoauszüge (für einen reibungslosen Kontowechsel, welcher bei einem Geschäftskonto durch dich durchgeführt wird)
  • Gewerbeanmeldung
  • Steuernummer
  • ggf. der Handelsregisterauszug
  • ggf. der Gesellschafter-Vertrag und die Gesellschafter-Liste
  • ggf. Vertretungsberechtigungen und Vollmachten.

 

Wenn du bereits über ein Geschäftskonto verfügst und dieses zu einer anderen Bank wechseln möchtest, müssen viele Stellen hierüber informiert werden. Anders als bei einem Privatkonto gibt es den gesetzlich verpflichtend zur Verfügung gestellten Kontowechselservice für Unternehmer nicht. (Quelle: BaFin - Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht www.bafin.de)

 

Wenn du dein bestehendes Geschäftskonto wechseln möchtest, dann solltest du unbedingt deine Kontoumsätze der letzten 13 Monate durchsehen. Da manche Rechnungen nicht monatlich, sondern jährlich verbucht werden, empfehle ich dir den langfristigen Rückblick der genannten 13 Monate. Konkret solltest du auf die folgenden Positionen achten und diese über deine neue Bankverbindung (und neue IBAN, ggf. BIC) informieren.

 

  • eigene Mitarbeiter (in der Buchhaltung oder Personalabteilung)
  • Stammkunden
  • Händler und Lieferanten
  • Geschäftspartner
  • Verbände
  • Krankenkassen
  • Versicherungen (Bei einem Bankenwechsel empfehle ich dir, ein Gegenangebot deiner bestehenden Versicherungen einzuholen und die Aktualität der Versicherungsbedingungen überprüfen zu lassen.)
  • Steuerberater
  • Finanzamt und Gewerbeamt
  • Gemeinde
  • Vereine
  • Energie- und Stromversorger
  • IHK (Industrie- und Handelskammer)
  • Vermieter (Bürogebäude, etc.)
  • Internet- und Telefonanbieter
  • andere Banken (wenn z. B. das alte Konto als Referenzkonto für Kredite und Sparverträge genutzt wurde)

Geschäftskonto Vergleich: Welcher Anbieter ist der Beste?

Du bist Gründer, Selbstständiger oder Unternehmer? Dann benötigst du ein Geschäftskonto, über welches du den Zahlungsverkehr mit deinen Lieferanten, Kunden und Geschäftspartnern abwickeln kannst. Nutze gerne den obigen Vergleichsrechner, um mit verschiedenen Filtern das Angebot zu finden, welches am besten zu deinen Vorstellungen passt.

Hast du Fragen oder Ideen? Kontaktiere mich gerne per E-Mail.

Diesen Artikel teilen oder kommentieren:

Über den Autor:

Ricardo Tunnissen

Ricardo Tunnissen

zertifizierter Gewerbekundenberater RWGA
VR-BeraterPass ServiceBeratung RWGA
Bankbetriebswirt BankColleg

 

Du hast Fragen oder Ideen?

E-Mail: support@ricardotunnissen.de

XING: Profil ansehen

Linkedin: Profil ansehen

Ricardo Tunnissen hat das Bankgeschäft von der Pike auf gelernt. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Bankkaufmann IHK, bei einer regionalen Volksbank, startete er als Privatkundenberater mit einer Veranwortung für über 3.000 eigene Kunden.

 

Sowohl während seiner Zeit als Finanzierungsspezialist in der privaten Baufinanzierung, sowie als Gewerbekundenberater in der Firmen- und Gewerbekundenabteilung, bildete er sich zum zertifizierten Gewerbekundenberater RWGA weiter und erhielt über eine zusätzliche Weiterbildung den VR-BeraterPass ServiceBeratung RWGA.

 

Es folgte ein berufsbegleitendes Studium zum Bankfachwirt BankColleg, Bankbetriebswirt BankColleg und zur Zeit zum Dipl. Bankbetriebswirt BankColleg im Schloss Montabaur.

Erfahre hier mehr über die fachlichen Qualifikationen und die berufliche Expertise vom Autor.

Das könnte dich auch interessieren:

  • Ricardo Tunnissen
    Online Finanzratgeber
    48145 Münster