Welche 5 fatalen Fehler deinen Traum finanzieller Freiheit platzen lassen

Welche 5 fatalen Fehler deinen Traum finanzieller Freiheit platzen lassen

Die durchschnittliche Lebenserwartung beläuft sich im Jahr 2016 in Deutschland auf stolze 80 Jahre. Wenn du aktuell noch in deinen 20ern bist, dann hast du somit noch den größten Teil deines Lebens vor dir.

 

Doch wie soll deine Zukunft konkret aussehen und wie kannst du diese bereits heute attraktiv gestalten?

 

Damit du die nächsten Jahrzehnte genießen kannst, genug Zeit für Familie und Freunde hast und dich nicht um deine Finanzen sorgen musst, erfährst du heute die 5 Finanzfehler, die du in deinen 20ern unbedingt vermeiden solltest – Hier bei der Banker.

 

Ach und schreib mir doch mal ganz unten auf dieser Seite in die Kommentare, welche Finanzfehler du als besonders kritisch erachtest und wovor du andere Menschen warnen willst.

Wenn du finanzielle Freiheit erlangen willst, dann vermeide unbedingt diesen 1. Finanzfehler:


Es mag vielleicht sehr attraktiv klingen. Ein neues Auto fahren, neue Möbel bei IKEA kaufen, ein Urlaub auf die Malediven und viele weitere schöne Dinge, die man sich gönnen möchte.

 

Solange du diese von deinem Ersparten bezahlst, ist hiergegen auch nichts einzuwenden. Gerade viele von uns jungen Menschen lassen sich jedoch sehr schnell beeinflussen, wollen dazugehören und glauben, im Konsum ihr Glück zu finden.

 

Konsum an sich ist auch nichts Verwerfliches, sofern du es dir leisten kannst.  Anders sieht es aus, wenn du hierzu einen Kredit aufnimmst. Besonders in den letzten Jahrzehnten ist der Trend immer größer geworden „erst kaufen, später bezahlen“.

 

Allein im ersten Halbjahr 2017 wurden in Deutschland Konsumentenkredite in Höhe von 234,4 Milliarden € vergeben. Das ist Geld, das Menschen, die sich eigentlich etwas nicht leisten können, doch geleistet haben und es nun monatlich abstottern müssen.


Doch wozu führt dieses Verhalten?

 

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Bild von Rilsonav auf Pixabay.

 

 

Konsumschulden sind teuer.
 
Zinsen auf dein geliehenes Geld zwischen 5 und 10% p.a. sind keine Seltenheit und führen dazu, dass du schnell in eine Schuldenspirale gerätst. Die Rückzahlung (Tilgung genannt) inklusive der Zinskosten belasten deine monatlichen Einnahmen, sodass Rücklagen für zukünftige Anschaffungen zudem deutlich erschwert werden.
 
 
Fassen wir also zusammen: Konsumschulden sind deshalb so gefährlich, weil sie gesellschaftlich akzeptiert und sogar als normal angesehen werden.
 

Wenn du Konsumschulden vermeidest, wirst du monatlich mehr Geld zur Verfügung haben, um schneller für zukünftige Anschaffungen sparen zu können und zudem sparst du echt viel Geld.

 

Finanzfehler Nummer 2: Weshalb du unbedingt ein kalkulierbares Risiko eingehen musst, um finanzielle Freiheit zu erlangen:

 


Wer 14 Jahre in den Deutschen Aktienindex (kurz: DAX) investiert war, hat noch nie einen Verlust hinnehmen müssen.
 
 
Hast du das gewusst?
 
 
Voraussetzung für den Erfolg mit Aktien sind Zeit, Ruhe und Geduld. Ein Blick auf die Kursentwicklung seit 1970 zeigt: Wer mindestens 14 Jahre im Dax investiert war, hat bislang noch nie einen Verlust erlitten – selbst wenn er kurz vor einem Crash gekauft hat.
 
Langfristig betrachtet, kann eine Geldanlage an der Börse also mit weniger Risiko behaftet sein, als mancher annimmt.


Der größte Fehler den du auf deinem Weg zur finanziellen Freiheit machen kannst ist...


Tatsächlich haben viele Menschen keine Konsumschulden gemacht, keine großen Ausgaben getätigt und trotzdem befindet sich später nicht die Summe auf ihrem Konto, die sie gerne haben würden.
 
 
Doch woran kann das liegen?

 

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Bildquelle: https://pixabay.com/

 

Der Fehler den sie machen, ist nichts zu machen.
 
 
Wenn du in deinen 20ern nicht richtig investierst oder noch viel schlimmer: garnicht investierst, dann kann das einschneidende Folgen für dein zukünftiges Vermögen haben.
 
 
Erschreckend viele Menschen sparen jeden Monat einige Euro, welche sich dann auf dem Girokonto häufen. Manche sind schon weiter und buchen diese jeden Monat auf ein Sparbuch oder ein Tagesgeldkonto um. Dort kann das zurückgelegte Geld nicht arbeiten und verrottet über die Jahre hinweg.
 

Wer früh mit dem Investieren anfängt, der wird enorm belohnt. Sparen ist gut, investieren ist besser.
 
 
Und damit kommen wir zum 8. Weltwunder: Dem Zinseszinseffekt.
Bereits Albert Einstein bezeichnete den Zinseszins einst als achtes Weltwunder.
 
 
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Bildquelle: www.rwbcapital.de
 
 
Warren Buffett nennt ihn den wichtigsten Erfolgsfaktor beim Investieren. Die Zauberformel ist allerdings nicht nur Genies und Multimilliardären vorbehalten.
 
 
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Der Zinseszins hilft, schon mit kleinen Beträgen eine beträchtliche Summe anzuhäufen.
Dazu ein konkretes Praxisbeispiel, welches sehr schön verdeutlicht, warum es so wichtig ist, früh mit dem investieren zu beginnen.
 

Spannendes Praxisbeispiel mit echten Zahlen verdeutlicht die unglaubliche Macht des Zinseszinseffekts:


Wir haben einmal Sarah und Clemens. Beide möchten gerne mit 60 Jahren in den Ruhestand gehen.
 
Sarah beginnt bereits mit 20 Jahren und investiert jeden Monat 150€ an der Börse.

Nehmen wir für dieses Praxisbeispiel eine jährliche Rendite von 7 Prozent an, damit du bereits bei diesem Zinssatz siehst, welche unglaubliche Macht der Zinseszinseffekt hat.
 
 
Als Vergleich: Der Aktienindex MSCI World bündelt die nach Börsenwert größten Unternehmen der Industriestaaten. Anleger, die mit börsengehandelten Indexfonds (ETFs) auf diesen Index setzten, konnten seit 1975 eine durchschnittliche Rendite von 8,7 Prozent jährlich erzielen.
 

Clemens beginnt erst mit 30 Jahren an der Börse zu investieren. Er will mit 60 Jahren unbedingt mehr Geld zur Verfügung stehen haben, als Sarah und investiert daher jeden Monat statt 150€ fast doppelt soviel – nämlich 250€.

Mit 60 Jahren vergleichen die beiden Ihr Ergebnis.
 
 
Sarah hat 372.827€ in Ihre Depot, wohingegen Clemens nur 294.016€ erreicht hat, obwohl er über 30 Jahre fast doppelt soviel investiert hat wie Sarah.
 

Um dieses Ergebnis noch deutlicher zu machen, sehen wir uns hierzu die konkreten Einzahlungen der beiden an:
 
  • Sarah hat 150€ monatlich über 40 Jahre eingezahlt. Das ergibt 72.000€.
  • Clemens hat 250€ monatlich über 30 Jahre eingezahlt. Das ergibt 90.000€.

Trotzdem hat Sarah am Ende 78.811€ mehr Geld in ihrem Depot, als Clemens.
Das ist der Zinseszinseffekt.
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Wie hoch sind eigentlich deine Fixkosten und dein monatlicher Überschuss?


Nur wenn du weißt, wie viel am Ende des Monats bei dir überbleibt, kannst du rational entscheiden, wie viel du jeden Monat investieren kannst.

 

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Quelle: https://pixabay.com/

 

 

Zudem verrät dir ein Überblick über deine Finanzen auch, wo sich mögliches Einsparungspotential versteckt. Ich empfehle dir hierzu, auf einem weißen Blatt deine Einnahmen und Ausgaben in regelmäßigen Abständen gegenüber zustellen.
 

Hinterfrage dich hierbei immer, ob alle deine Ausgaben notwendig sind und wieviel du bereits von deinem monatlichen Überschuss sinnvoll investierst.

 

Ich will heute leben, wer weiß schon was morgen ist?


Besonders das Thema Altersvorsorge löst bei den meisten jungen Menschen pure Langeweile und Desinteresse aus. Ein verstaubtes Thema, auf welches man einfach kein Bock hat hat.
 
 
Aktuelle Studien zeigen jedoch bereits ein erschreckendes Bild, dass die gesetzliche Rente alleine nicht ausreichen wird. Wer sich in jungen Jahren auf die gesetzliche Rente verlässt, der ist verlassen.

 

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Bildquelle: Deutsche Finance Group ∙ Illustration: Alex Belomlinsky/iStock

 

 

Ein Blick auf die demografische Entwicklung zeigt, dass die Menschen immer älter, während die Anzahl jüngerer Menschen schrumpft. Dabei stellt sich die Frage, woher in Zukunft die Renten kommen sollen, da immer mehr Rentenempfängern immer weniger Beitragszahler gegenüberstehen. 
 
 
Die Anzahl der Personen im Erwerbsalter zwischen 20 und 60 Jahren wird bis 2050 um mehr als 20% abnehmen. Gleichzeitig wird der Anteil der über 60-jährigen an der Gesamtbevölkerung von heute 25% auf dann 37% ansteigen.
 

Dadurch wird sich das Verhältnis von potenziellen Einzahlern zu Rentenempfängern von heute 100 zu 45 auf etwa 100 zu 80 im Jahr 2050 verändern.
 
 
Du siehst also die erschreckende Wahrheit, dass das derzeitige Rentensystem aufgrund des demografischen Wandels den Lebensstandard alleine nicht aufrechterhalten kann und du in bereits heute handeln musst, um später nicht am finanziellen Ruin zu stehen.

Über den Autor:

Ricardo Tunnissen

Ricardo Tunnissen

zertifizierter Gewerbekundenberater
VR-BeraterPass ServiceBeratung
Bankbetriebswirt BankColleg

 

Du hast Fragen oder Ideen?

E-Mail: support@ricardotunnissen.de

XING: Profil ansehen

Linkedin: Profil ansehen

Ricardo Tunnissen hat das Bankgeschäft von der Pike auf gelernt. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Bankkaufmann IHK, bei einer regionalen Volksbank, startete er als Privatkundenberater mit einer Veranwortung für über 3.000 eigene Kunden.

 

Sowohl während seiner Zeit als Finanzierungsspezialist in der privaten Baufinanzierung, sowie als Gewerbekundenberater in der Firmen- und Gewerbekundenabteilung, bildete er sich zum zertifizierten Gewerbekundenberater RWGA weiter und erhielt über eine zusätzliche Weiterbildung den VR-BeraterPass ServiceBeratung RWGA.

 

Es folgte ein berufsbegleitendes Studium zum Bankfachwirt BankColleg, Bankbetriebswirt BankColleg und zur Zeit zum Dipl. Bankbetriebswirt BankColleg im Schloss Montabaur.

Erfahre hier mehr über die fachlichen Qualifikationen und die berufliche Expertise vom Autor.


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Ottonova - reduced to the best

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