ETF Sparplan Vergleich

Das beste ETF Sparplan Depot

Mit 50 Euro im Monat zu einem ansehnlichen Vermögen kommen - mit einem ETF Sparplan ist das durchaus möglich, ohne sich kasteien zu müssen. Das Beste: ETFs bieten ansehnliche Ertragschancen - weit mehr als das klassische Sparbuch.

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Auf lange Sicht kannst du fast nur gewinnen. Alles was du über ETF Sparpläne wissen musst und wie der ETF Sparplan-Vergleich funktioniert, erfährst du in diesem Beitrag.

Die wichtigsten Punkte:

  • Ein ETF Sparplan ist eine gute Möglichkeit, um mit regelmäßigem Sparen rentierlich Kapital zu bilden und systematisch Vermögen aufzubauen.
  • ETF’ sind generell ein attraktives Instrument, um breit gestreut und kostengünstig in ganze Märkte zu investieren.
  • Vor allem Online-Broker, Online- und Direktbanken bieten ETF Sparpläne an.
  • Der Erfolg eines ETF Sparplans hängt maßgeblich vom ausgewählten ETF ab. Das zur Verfügung stehende ETF-Spektrum unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter.
  • Beim ETF Sparplan-Vergleich ist auf verschiedene Aspekte zu achten: die gebotene ETF-Auswahl, die Sparplan-Optionen und die anfallenden Gebühren. Hier gibt es eine große Bandbreite.
  • Anbieter mit guten Angeboten für ETF Sparpläne werden in diesem Beitrag vorgestellt.

ETF Sparplan - mit kleinen Beiträgen regelmäßig Vermögen aufbauen

Sparpläne sind ein klassisches Finanzprodukt. Dabei wird vereinbart, in regelmäßigen Zeitabständen einen konstanten Betrag zu sparen und ertragbringend anzulegen. Die Art der Kapitalanlage wird ebenfalls festgelegt. Es kann sich um eine Spareinlage oder Tagesgeld handeln. Genauso sind Sparpläne mit Aktien oder Investmentfonds möglich - unter anderem mit ETF’s. Das ist dann ein ETF Sparplan.

 

Sparpläne kann man schon mit kleinen Beträgen besparen, zum Beispiel mit 25,- Euro oder 50,- Euro monatlich. Wenn du meinst, da könne nicht viel zusammenkommen, ist das ein Irrtum.

 

Regelmäßigkeit und Spardisziplin zahlen sich aus - insbesondere wenn Erträge wieder angelegt werden. Dann entsteht ein „Zinseszinseffekt“ und das Kapitalwachstum dynamisiert sich. Je erfolgreicher die Kapitalanlage, umso schneller und höher wächst dein Vermögen.

 

Hierzu folgendes einfache Beispiel. Angenommen sei ein Sparplan mit monatlicher Sparrate von 100,- Euro. Die Verzinsung erfolge jährlich mit automatischer Wiederanlage. Betrachtet werden alternative Zinssätze von 1 Prozent, 5 Prozent und 8 Prozent. Der Sparplan soll über 25 Jahre laufen.

 

Das Kapitalwachstum im Zeitablauf zeigt folgende Tabelle:

 

ETF Sparplan Vergleich

 

5 Prozent Rendite sind inzwischen bei verzinslichen Anlagen wegen der allgemein niedrigen Zinsen utopisch, selbst verzinsliche Sparpläne mit 1 Prozent Rendite dürften schwer zu finden sein. Bei ETF Sparplänen sieht das anders aus. Hier können 5 Prozente Rendite durchaus drin sein, selbst wenn man Steuern berücksichtigt. Es kommt darauf an, die richtigen ETF’s auszuwählen.

Auf den Index setzen - was sind ETF’s?

Das Kürzel ETF steht für „Exchange Traded Fund“ - „börsengehandelter Fonds“. Aus dieser Bezeichnung wird schon ein typisches Merkmal von ETF’s deutlich. Du erwirbst und verkaufst Anteile an der Börse, bei herkömmlichen Fonds erwirbst du Anteile dagegen direkt von der Fondsgesellschaft bzw. gibst sie an diese zurück.

 

Ein weiteres ETF-Charakteristikum ist die Index-Nachbildung. Man spricht daher auch von Indexfonds. Ein Index ist eine Kennzahl, die die Entwicklung ausgewählter Börsenwerte zeigt. Die Indexberechnung erfolgt als gewichteter Durchschnitt der Kurse der jeweiligen Börsentitel. Bekannte Indizes sind zum Beispiel der DAX oder der Dow Jones. Beim DAX werden die 30 umsatzstärksten Aktien an der Deutschen Börse einbezogen. Er steht repräsentativ für den deutschen Aktienmarkt.

 

Mit ETF’s kannst du so einfach in ganze Märkte investieren. Der Kauf eines einzigen DAX-ETF’s ist als ob du 30 Aktien der einzelnen DAX-Titel entsprechend ihrer Gewichtung im DAX erwerben würdest. Aufgrund seiner Konstruktion kann sich ein Indexfonds nie wesentlich anders entwickeln als sein Bezugsindex, beim DAX-ETF entspricht der ETF-Performance nahezu 1 : 1 der DAX-Entwicklung.

 

ETF Sparplan Vergleich

 

Das Fondsmanagement bei Indexfonds beschränkt sich darauf, Titel genau in der Index-Zusammensetzung zu kaufen und nur gelegentliche Anpassungen vorzunehmen, wenn sich die Zusammensetzung ändert oder sich die Gewichte verschoben haben. Man nennt dies auch „passives Investieren“.

 

Der Vorteil ist: das Fondsmanagement benötigt wenig Aufwand und verursacht nur geringe Kosten. Das schlägt sich positiv für Anleger in den Gebühren nieder. Sie machen oft nur einen Bruchteil der Gebühren herkömmlicher Fonds aus. Ausgabe- oder Rücknahmeaufschläge gibt es nicht. Auch deshalb sind ETF’s für Sparpläne besonders interessant.

 

Die meisten ETF’s beziehen sich auf Aktienindizes. Es gibt aber auch ETF’s für Anleihemärkte oder Geldmarkt-ETF’s. Investments in unterschiedlichen Anlageklassen sind dadurch möglich, zum Beispiel mit mehreren ETF Sparplänen.

Wie funktioniert ein ETF Sparplan?

Das Funktionsprinzip beim ETF Sparplan ist simpel. In einem festgelegten Anlagerhythmus wird ein konstanter Betrag in einem von dir ausgewählten ETF angelegt. In der Regel kannst du Rhythmus und Zeitpunkt der Anlage bei Abschluss des Sparplans definieren.

 

Üblicherweise wird eine monatliche, zweimonatliche, quartalsmäßige, manchmal auch halbjährliche Anlage angeboten. Beim Anlagezeitpunkt besteht oft die Wahl zwischen dem 1. und dem 15. eines Monats, manchmal sind noch andere Ausführungstermine möglich.

 

Auch den regelmäßigen Sparbetrag kannst du selbst festlegen. Häufig werden bestimmte Mindestraten gefordert. Gängig sind 25,- Euro oder 50,- Euro, gelegentlich sogar noch weniger. Es gibt Angebote, die sich schon mit einem Euro besparen lassen. Meist ist eine Obergrenze bei der Sparrate vorgesehen.

 

Entscheidest du dich für monatlich 50,- Euro und den Monatsersten als Zeitpunkt, werden am Beginn jedes Monats 50,- Euro in den von dir gewählten ETF XY investiert. Das nötige Geld wird von einem von dir zu benennenden Referenzkonto abgebucht. Es muss einen entsprechend verfügbaren Betrag aufweisen.

 

Je nach Kursstand werden 50,- Euro nicht ausreichen, um stets ganze Anteile zu kaufen. Das ist aber kein Problem. Auch der Bruchteils-Erwerb ist möglich.

 

Dein Sparplan könnte sich zum Beispiel wie folgt entwickeln:

 

ETF Sparplan Vergleich

 

Auf weitere Gestaltungsmöglichkeiten bei ETF Sparplänen wird weiter unten noch näher eingegangen.

Was hat es mit dem Cost-Average-Effekt auf sich?

Häufig wird bei Sparplänen mit Aktienbezug der sogenannte Cost-Average-Effekt oder Durchschnittskosteneffekt als Vorteil genannt. Der würde analog auch bei Aktien-ETF Sparplänen gelten. Als Vergleichsmaßstab wird meist die Einmalanlage herangezogen.

 

Die Argumentation ist wie folgt: du profitierst beim Sparplan von einem Durchschnittskosteneffekt, weil bei niedrigen Kursen und gleichbleibenden Sparraten automatisch mehr Anteile erworben werden als in Hochkursphasen. Dadurch befinden sich immer überdurchschnittlich viel „günstig“ erworbene Anteile im Bestand, was sich positiv auf die Performance auswirkt.

 

Das kling einleuchtend, stimmt aber nur bedingt. Der Cost-Average-Effekt kann bei seitwärts oder abwärts tendierenden Kursen zu besseren Ergebnissen führen, sicher ist das aber nicht. Bei stetigen Kurstrends nach oben (siehe obiges DAX-Chart) wäre es stets besser, so früh wie möglich möglichst viel zu kaufen. Die Einmalanlage wäre in diesem Fall dem Sparplan überlegen.

 

Bei schwankenden Kursen ohne eindeutigen Trend kommt es immer darauf an. Erwischst du einen günstigen Zeitpunkt mit niedrigen Kursen beim Einstieg, ist die Einmalanlage erfolgreicher. Bei einem teuren Einstieg ist dagegen der Sparplan überlegen.

 

Bei im Zeitablauf sinkenden Kursen wäre es am besten, ganz auf die Anlage (Einmalanlage oder Sparplan) zu verzichten, weil sie immer nur Verluste bringt. Eine späte Einmalanlage verliert weniger als der Sparplan, eine frühe mehr. Zum Glück ist stete Abwärtsentwicklung bei ETF’s die große Ausnahme. Der Fall ist daher praktisch kaum relevant.

 

Die Crux bei der Einmalanlage ist, dass man nie genau weiß, ob gerade ein guter oder schlechter Zeitpunkt ist. Beim Sparplan spielen „richtige“ Ein- und Ausstiegszeitpunkte während der Laufzeit dagegen keine Rolle, weil die Anlagezeitpunkte von vornherein feststehen und sich „günstige“ und „ungünstige“ Zeitpunkte im Zeitablauf meist ausgleichen. Oft stellt sich die Alternative Einmalanlage oder Sparplan gar nicht, weil das Geld für die Einmalanlage gar nicht zur Verfügung steht und nur in kleinen Raten gespart werden kann. Der Sparplan ist dann das Mittel der Wahl.

Wer bietet ETF Sparpläne an?

Die meisten Online-Broker bieten ETF Sparpläne an. Bei Online- und Direktbanken sind sie in der Regel ebenfalls zu haben, sofern sie das Wertpapiergeschäft betreiben. Das gilt auch für die Direktbank-und Broker-Töchter von klassischen Filialbanken.

 

Sogar etliche Filialinstitute machen inzwischen regelmäßiges ETF-Sparen möglich. Lange haben diese sich bei Angeboten ziemlich zurückgehalten.

 

Der Grund ist einfach: bei ETF’s gibt es nur schmale Provisionserträge und die Institute präferierten die Fondsprodukten der mit ihnen verbundenen Fondsgesellschaften. Die setzten und setzen aber bevorzugt auf aktive Fonds. Manche Banken sind bei ihrer restriktiven Linie geblieben, andere haben sich ETF’s und dem ETF-Sparen geöffnet, um nicht Kunden zu verlieren.

 

Fazit: beim ETF-Sparen hast du eine breite Auswahl.

 

Entscheidende Kriterien bei der Entscheidung für einen Anbieter sind

 

  • das zur Verfügung stehende ETF-Spektrum
  • die Gestaltung des Sparplans
  • die anfallenden Kosten und Gebühren.

 

Auf diese Aspekte wird in dem untenstehenden Abschnitt „Worauf sollte ich beim ETF Sparplan-Vergleich achten?“ noch ausführlicher eingegangen.

Wie eröffne ich einen ETF-Sparplan?

ETF Sparpläne lassen sich problemlos online eröffnen. Du musst nur die wesentlichen Sparplan-Parameter (Höhe der Sparrate, Sparzeitpunkt, Sparrhythmus) festlegen und aus dem zur Verfügung stehenden ETF-Spektrum den oder die Fonds auswählen, in den/die du investieren möchtest.

 

Außerdem benötigst du ein Depot und ein Referenzkonto. Das Depotkonto ist erforderlich, um die ETF-Anteile zu verbuchen. Das Referenzkonto erfasst die im Zusammenhang mit dem Sparplan anfallenden Zahlungen. Depot und Referenzkonto müssen stets bei dem jeweiligen Sparplan-Anbieter geführt werden.

 

Das Referenzkonto ist bei Online-Brokern üblicherweise ein reines Verrechnungskonto. Es kann nicht für Zahlungsverkehr genutzt werden wie das Girokonto. Bei Direktbanken sieht das zum Teil anders aus. Hier ist auch ein Girokonto als Referenzkonto möglich.

 

Konsequenz: um über das Geld auf dem Referenzkonto zu verfügen, ist oft erst eine Umbuchung bzw. Überweisung auf ein Zahlungsverkehrskonto nötig. Dieses kann oft, muss aber nicht zwingend bei dem Sparplan-Anbieter geführt werden. Das Geld für die Bedienung des Sparplans wird - wie von dir festgelegt - automatisch vom Referenzkonto abgebucht.

 

Ein Lastschrifteinzug vom Girokonto ist vielfach nicht vorgesehen. Du solltest dann durch Überweisung oder per Dauerauftrag dafür sorgen, dass immer genug Geld auf dem Verrechnungskonto ist.

 

Bist du Neukunde bei dem Sparplan-Anbieter, muss bei der Sparplan-Eröffnung gesetzlich zwingend eine Legitimationsprüfung erfolgen. Viele Online-Broker und Direktanbieter setzen noch auf das Postident-Verfahren. Die Legitimierung ist in diesem Fall in einer Postfiliale vorzunehmen. Noch bequemer und schneller funktioniert die Legitimationsprüfung per Videoident-Verfahren. Sie kann direkt am Bildschirm über Video-Chat abgewickelt werden.

Worauf sollte ich beim ETF Sparplan-Vergleich achten?

ETF-Auswahl

 

Die Performance eines ETF Sparplans hängt maßgeblich von dem ausgewählten ETF ab. Üblicherweise kannst du bei jedem Anbieter aus einem mehr oder weniger großen ETF-Spektrum auswählen. Dieses gibt jeweils einen Marktausschnitt wieder.

 

Da ETF Sparpläne auf langfristigen Vermögensaufbau zielen, eignen sich für ETF-Auswahl Fonds mit einem möglichst ausgewogenen Verhältnis von Rendite und Risiko. Das ist gerade bei besonders breiter Streuung gegeben. Die findest du gerade bei Index-Bezügen, die möglichst viele Titel aus möglichst vielen Ländern abdecken.

 

Bekannte Indizes in dieser Hinsicht sind zum Beispiel:

 

  • MSCI World: über 1600 Aktien aus 23 Industrieländern
  • MSCI All Country World: fast 3000 Aktien aus 23 Industrieländern und 27 Schwellenländern
  • FTSE Developed: über 2100 Aktien aus 25 Industrieländern
  • FTSE All World: fast 3200 Aktien aus 24 Industrieländern und 23 Schwellenländern
  • STOXX Europe: 600 Aktien der 600 größten europäischen Börsenunternehmen
  • MSCI Europe: über 400 Aktien aus 15 europäischen Industriestaaten

 

ETF Sparplan Vergleich

 

Häufig kannst du zwischen ETF`s von mehreren Anbietern mit dem gleichen Index-Bezug auswählen. Dann lohnt sich ein Kostenvergleich besonders. Auch wenn der ETF-Erwerb bei Fondssparplänen häufig gebührenfrei ist, die laufenden Fondsgebühren fallen trotzdem an. Kosten schmälern die Rendite, deshalb auf günstige Fondsprodukte achten.

 

Folgende Punkte sind beim Vergleich von ETF-Angeboten noch wichtig:

 

  • Währungsbezug: längst nicht jeder ETF läuft auf Euro-Basis. Bei ETF’s in anderen Währungen besteht immer ein Wechselkursrisiko, das natürlich auch Chance bedeuten kann;

 

  • thesaurierende oder nicht-thesaurierende Fonds: es gibt ETF’s, bei denen die Erträge ausgeschüttet werden, andere legen sie automatisch wieder im gleichen ETF an. Letzteres ist im Hinblick auf die oben gezeigte Dynamisierung des Kapitalerfolgs besonders praktisch;

 

  • physisch oder synthetisch replizierende ETF’s: bei manchen ETF’s wird der Index-Bezug nicht direkt über ein spiegelbildliches Fondsinvestment hergestellt (physische Replikation), sondern auf einem Umweg mit Hilfe eines Partners über ein sogenanntes Swap-Geschäft. Das bezeichnet man als synthetische Replikation. Für ETF Sparer ist das schwerer nachzuvollziehen, kann aber Kostenvorteile bieten - gerade bei breit streuenden ETF’s. Was vorzuziehen ist, ist Ansichtssache.

 

Sparplan-Gestaltung

 

Viele ETF-Sparpläne sind sehr flexibel gestaltet und ermöglichen auch noch nachträgliche Anpassungen. Zum Beispiel kann die Ratenhöhe innerhalb der vorgegebenen Bandbreite verändert werden oder ein neues Sparintervall festgelegt werden. Manche bieten auch Dynamisierung der Sparrate und die automatische Wiederanlage von Ausschüttungen. Meist kann nur ein ETF bespart werden, es gibt aber auch Sparpläne mit mehreren ETF-Sparmöglichkeiten.

 

Üblicherweise besteht keine feste Laufzeit, der Sparplan lässt sich jederzeit beenden und wird dann nicht weiter bespart - praktisch wenn du nicht weiter anlegen, in einem anderen ETF sparen oder den Anbieter wechseln möchtest. Du stellst dann einfach das Sparen ein bzw. eröffnest ggf. an entsprechender Stelle einen neuen ETF Sparplan.

 

Die Zulassung von Einmalzahlungen zusätzlich zu den Sparraten ist bei ETF Sparplänen eher die Ausnahme als die Regel. Wenn, dann fallen häufig gesonderte Gebühren dafür an. Der Verkauf von ETF’s aus dem angesparten Bestand im Depot ist immer möglich. Hierfür gelten die jeweiligen Konditionen des Anbieters für den Börsenhandel.

 

Depot-, Handels- und Sparplangebühren

 

Mit einem ETF Sparplan sind häufig Gebühren verbunden, die sich von Anbieter zu Anbieter deutlich unterscheiden können. Es gibt eine große Bandbreite an Gebührenmodellen. Daher solltest du beim ETF Sparplan-Vergleich auf diesen Aspekt besonders achten.

 

Gebühren können für folgende Leistungen anfallen:

 

  • die Depotführung: ist bei vielen Anbietern kostenlos. Das gilt besonders für Online-Broker, aber auch für viele Direktanbieter. Zum Teil ist die kostenlose Depotführung aber zeitlich befristet.

 

  • den ETF-Erwerb: vielfach werden beim ETF-Erwerb keine Gebühren für den Börsenhandel berechnet. Es kommt aber darauf an: nicht immer sind alle angebotenen ETF’s gebührenfrei. Manchmal handelt es sich beim kostenlosen Erwerb um zeitlich befristete Aktionen oder es gibt sonstige Einschränkungen. Hier solltest du genauer hinschauen. Der Verkauf von ETF’s ist durchweg gebührenbelastet.

 

  • die Ausführung des Sparplans selbst: viele Anbieter berechnen für die Ausführung des Sparplans eine Gebühr. Für jede Sparrate wird dann entweder ein Festbetrag oder eine prozentuale Gebühr bezogen auf die Sparrate in Rechnung gestellt.

Autorenbeschreibung

Autorenfoto Ricardo Tunnissen

Ricardo Tunnissen

diplomierter Bankbetriebswirt BankColleg
zertifizierter VR-Gewerbekundenberater RWGA

Über den Autor

Ricardo Tunnissen hat das Bankgeschäft von der Pike auf gelernt. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Bankkaufmann IHK, bei einer regionalen Volksbank, startete er als Privatkundenberater mit einer Veranwortung für über 3.000 eigene Kunden.

Sowohl während seiner Zeit als Finanzierungsspezialist in der privaten Baufinanzierung, sowie als Gewerbekundenberater in der Firmen- und Gewerbekundenabteilung, bildete er sich zum zertifizierten VR-Gewerbekundenberater RWGA weiter.

Es folgte ein berufsbegleitendes Studium zum Bankfachwirt BankColleg, Bankbetriebswirt BankColleg und zuletzt zum diplomierten Bankbetriebswirt BankColleg auf dem Campus Schloss Montabaur.

Erfahre hier mehr über die fachlichen Qualifikationen und die berufliche Expertise vom Autor.

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