Depot Vergleich 2020 – Welches Wertpapierdepot ist das Beste?

Das Wichtigste im Überblick:

  • Bei der Wahl des richtigen Wertpapierdepots sollte der Fokus, neben den individuell gewünschten Leistungen (umfangreiches Sparplanangebot, verfügbare Handelsplätze, persönlicher Ansprechpartner, etc.), auf einen angemessenen Preis gelegt werden.
  • Wer ein Gemeinschaftsdepot eröffnen möchte, sollte zuvor die Verfügbarkeit bei den verschiedenen Anbietern abklären (bei zahlreichen Depotanbietern besteht ausschließlich die Möglichkeit der Eröffnung eines Einzeldepots).
  • Neben der jährlichen Grundgebühr eines Depots solltest du darauf achten, dass die individuellen Ordergebühren (sofern sie prozentual errechnet werden) in ihrer Höhe gedeckelt sind.

So gehst du konkret vor:

  • Eine günstige Depotführung inklusive günstiger Ordergebühren wird dir bei der 1822direkt, der Comdirect oder der Consorsbank, geboten. Bei diesen Direktbanken erhältst du zudem attraktive Lösungen für beispielsweise dein Girokonto, deine Kreditkarte und dein Tagesgeldkonto (falls es dir wichtig ist, all deine Finanzen unter einem Dach zu haben).
  • Sollte dies keine hohe Priorität für dich haben und du lediglich ein günstiges Wertpapierdepot benötigst, zahlst du bei Flatex, eToro oder der OnVista Bank noch weniger.
  • Das mit Abstand günstigste Depot bietet dir aktuell sowohl Trade Republic, wo du für eine Pauschale von nur 1 € Wertpapiere an- und verkaufen kannst, sowie Smartbroker, wo du bereits für pauschal nur 4 €* handeln kannst.

Was ist ein Depot?

Ein Depot ist nichts anderes als ein Konto, über welches du verschiedene Wertpapiere (Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen, Derivate etc.) kaufen und verkaufen kannst. Sobald du ein Wertpapier erwirbst, wird dieses in deinem Wertpapierdepot gelagert und aufbewahrt. Um also an der Börse investieren oder spekulieren zu können, benötigst du zwingend ein eigenes Depot. Du kannst ein solches Depot sowohl bei einer Direktbank, einem Online-Broker, als auch bei einer Filialbank eröffnen. 

 

Im weiteren Verlauf dieses Artikels erfährst du die Vor- und Nachteile einer Depotführung bei den jeweiligen Anbietern. Um das beste Wertpapierdepot ausfindig zu machen, musst du wissen, wie sich die jeweiligen Anbieter hinsichtlich ihrem Preis-, Leistungsverhältnis voneinander unterscheiden. Worauf du bei einem Depot Vergleich konkret achten solltest und wie du herausfindest, welches Depot am besten zu dir und deinen Vorstellungen passt, erfährst du jetzt.

Welches Depot passt zu mir?

Bei der Auswahl des eigenen Wertpapierdepots gibt es einige Themen, die du beachten solltest. Die folgenden Fragen dienen dir als sinnvolle Unterstützung, um zu verstehen, worauf es bei einem Depot Vergleich wirklich ankommt.

 

  1. Möchte ich mein Depot bei einer Bank führen, bei welcher ich auch all meine anderen Konten (Girokonten, Sparbücher, Tagesgelder, etc.) unterhalten kann, um so stets einen vollständigen Überblick über meine Finanzen zu haben?
  2. Möchte ich besonders günstig Wertpapiere an- und verkaufen und bin dafür ggf. sogar bereit, verschiedene Depots zu eröffnen, um jeweils das für eine bestimmte Wertpapierart günstigste Angebot zur Verfügung stehen zu haben?
  3. Ist mir eine persönliche Beratung bei meiner Anlageentscheidung wichtig und will ich ggf. sogar einen persönlichen und langfristigen Ansprechpartner zugeordnet bekommen, welchen ich bei Fragen kontaktieren kann?
  4. Wie wichtig ist mir ein großes Sparplanangebot, um regelmäßig Fonds, ETFs oder Aktien besparen zu können?
  5. Wie hoch fallen die Ordergebühren für die Ausführung von Sparplänen aus und ist es für mich sinnvoller, eine absolute oder prozentuale Ordergebühr auf die Ausführung von Sparraten zu bezahlen?
  6. Wie viele Transaktionen (ohne Sparraten) werde ich tendenziell pro Jahr tätigen?

 

Je nachdem wie deine Antworten auf die oben aufgeführten Fragen ausfallen, gibt es klare Gewinner und klare Verlierer unter den verschiedenen Depotanbietern. Möchtest du gerne all deine Finanzen auf einen Blick haben, so bist du bei einer Direktbank oder einer Filialbank gut aufgehoben. Hier kannst du, neben deinem Depot, auch deine Girokonten, Sparbücher, Kreditkarten, Tagesgelder, Festgelder, etc. führen. Bei einem reinen Online-Broker hingegen ist dies nicht möglich, da du hier ausschließlich dein Depot führen kannst.

 

Wenn du großen Wert darauf legst, dass du Wertpapiere besonders günstig an- und verkaufen kannst, dann bist du am besten bei einem Online-Broker oder einer Direktbank aufgehoben. Bei einer Filialbank sind die Gebühren tendenziell höher, da sich das Geschäftsmodell von dem eines Online Brokers und einer Direktbank unterscheidet. Durch regionale Filialen und persönliche Ansprechpartner vor Ort entstehen höhere Kosten, welche sich in den Gebühren bemerkbar machen.

 

Sollte dir eine individuelle Beratung mit einem persönlichen Ansprechpartner vor Ort wichtig sein, dann bist du bei einer Filialbank sehr gut aufgehoben. Hier hast du einen persönlichen Ansprechpartner, den du bei Fragen oder Wünschen auf direktem Weg kontaktieren kannst. Im Gegensatz zu einer Filialbank, bist du bei einem Online-Broker bzw. bei einer Direktbank deutlich anonymer. Nichtsdestotrotz bieten dir auch Direktbanken und Online-Broker in den meisten Fällen die Möglichkeit, telefonisch mit einem Menschen in Kontakt zu treten, um so individuelle Fragen und Probleme zu besprechen.

 

Liegt dein Fokus auf einem vielfältigen Sparplanangebot, sind auch hier Online-Broker und Direktbanken klar im Vorteil. Der Grund besteht darin, dass Filialbanken mit speziellen Investmentgesellschaften / Fondsgesellschaften zusammenarbeiten, wodurch sich das Angebot an sparplanfähigen Aktien, Fonds und ETFs tendenziell deutlich reduziert (oder gar wegfällt). Beispiele hierfür sind die DEKA oder die Union Investment. Aus diesem Grund beschränkt sich das Sparplanangebot hier auf die Fonds der genannten Anbieter.

 

Achtung: Im Sparplanangebot gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Online-Brokern und Direktbanken. Genau aus diesem Grund gehen wir auf das Sparplanangebot im weiteren Verlauf dieses Artikels genauer ein.

 

Wie viele Transaktionen wirst du pro Jahr tätigen? Die Anzahl deiner Wertpapiertransaktionen bezieht sich hierbei auf den Kauf und Verkauf von Wertpapieren, nicht auf die Ausführung von Sparraten. Der Grund ist simpel: Die Gebühren für den An- und Verkauf von Wertpapieren unterscheiden sich mitunter enorm von den Ordergebühren für die Ausführung von Sparraten. Auch hierbei sind die Direktbanken und Online-Broker meist deutlich günstiger, als Filialbanken. Natürlich gibt es auch hier große Unterschiede, sodass die Gebühren für den An- und Verkauf von Wertpapieren teilweise fast vollständig entfallen. Der Anbieter TradeRepublic ermöglicht es dir beispielsweise schon, Wertpapiere für eine Pauschale von lediglich 1 € zu erwerben.

 

Grundsätzlich solltest du darauf achten, dass die Gebühren für die Ordererteilung in ihrer Höhe gedeckelt sind und nicht in unbegrenzter Höhe erhoben werden können (sofern die Ordergebühren prozentual in Abhängigkeit vom Ordergegenwert bepreist werden). Betragen die Ordergebühren beispielsweise 1 % des Ordergegenwertes, so belaufen sich die anfallenden Gebühren, bei einer Investition von 15.000 €, auf stolze 150 €.

 

Aus diesem Grund solltest du unbedingt den Depot-Vergleichsrechner in diesem Ratgeber nutzen, in welchem du genau angeben kannst, wie viele Transaktionen du wahrscheinlich pro Jahr tätigen wirst und sofort das für dich beste Depot angezeigt bekommst.

Woran erkenne ich ein gutes Depot?

Ob ein Wertpapierdepot für dich geeignet ist erkennst du an verschiedenen Merkmalen. Nutze die folgenden Punkte als Bewertungskriterien, um die nachfolgenden Depotanbieter möglichst objektiv miteinander vergleichen zu können.

 

  1. Gebühren für die Depotführung / Höhe der Grundgebühr pro Jahr
  2. Gebühren für den An- und Verkauf von Wertpapieren (Wichtig: Gebühren gedeckelt?)
  3. Gebühren für die Ausführung von Sparplänen (Wichtig: absolut oder prozentual?)
  4. Anzahl an handelbaren Wertpapieren
  5. Anzahl sparplanfähiger Exchange Traded Funds (ETFs)
  6. Anzahl kostenloser, sparplanfähiger ETFs
  7. mögliche Höhe der Sparrate pro Ausführung (minimal / maximal)
  8. mögliche Frequenz der Ausführungen (wöchentlich, zweiwöchentlich, monatlich, quartalsweise, etc.)
  9. Benutzerfreundlichkeit der Bedieneroberfläche (intuitive Bedienung möglich?)
  10. Qualität des Kundenservice (Sind Ansprechpartner gut ausgebildete und qualifizierte Fachkräfte?)
  11. Anzahl der zur Verfügung stehenden Börsenplätze inklusive möglicher Handelszeiten
  12. Kann das Depot (bei Bedarf) auch als Gemeinschaftsdepot geführt werden?

 

Wenn wir diese Punkte auf das absolute Minimum herunterbrechen, so lässt sich sagen, dass ein gutes Depot die individuell gewünschten Leistungen zu einem günstigen Preis bereitstellen sollte. Du wirst dich an dieser Stelle wahrscheinlich für konkretere Aussagen interessieren. Daher findest du im Folgenden eine genaue Gegenüberstellung der verschiedenen Anbieter hinsichtlich der oben aufgeführten Aspekte. Auf diese Weise hast du die Möglichkeit, die Leistungen und Gebühren der Broker und Direktbanken direkt miteinander zu vergleichen.

 

Hinweis: Die Depots von Trade Republic und der Comdirect werden im Folgenden intensiv durchleuchtet. Die Depots der Anbieter Smartbroker, Consorsbank und Flatex stelle ich dir kurz und knapp zusammen. Ich empfehle dir, um genauere Informationen zu diesen fünf Depots zu erhalten, den Vergleichsrechner in diesem Ratgeber zu nutzen.

 

Die folgende Klassifizierung lässt sich bereits jetzt für dich festhalten: Bist du aktuell Kunde bei einer Filialbank und möchtest auch gerne bei dieser bleiben, so frage unbedingt nach der Möglichkeit eines Online-Depots, um so die Chance zu haben, bares Geld zu sparen. Eine günstigere Depotführung inklusive günstigerer Ordergebühren wird dir bei den großen Direktbanken, wie der Comdirect oder der Consorsbank, geboten. Bei diesen Direktbanken erhältst du zudem attraktive Lösungen für beispielsweise dein Girokonto, deine Kreditkarte und dein Festgeldkonto (falls es dir wichtig ist, all deine Finanzen unter einem Dach zu haben).

 

Sollte dies keine hohe Priorität für dich haben und du lediglich ein günstiges Wertpapierdepot benötigst, zahlst du bei Flatex, eToro oder der OnVista Bank noch weniger. Das mit Abstand günstigste Depot bietet dir aktuell sowohl Trade Republic, wo du für eine Pauschale von nur 1 € Wertpapiere an- und verkaufen kannst, sowie Smartbroker, wo du bereits für pauschal nur 4 €* handeln kannst.

  • Keine Depotgebühren
  • Alle deutschen Börsenplätze
  • Ein Depot für alles: Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, Zertifikate, Optionsscheine
  • 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag
  • Keine versteckten Kosten
  • nur 4 Euro pro Order
  • Aktien, ETFs und Derivate ohne Orderprovisionen handeln, für die Abwicklung fällt nur eine Fremdkostenpauschale von 1 Euro an.
  • Mehr als 300 ETFs dauerhaft kostenfrei besparbar!
  • "Der günstigste Broker im Land." FAZ am 19.01.2019
  • kostenlose Depotführung
  • mehr als 7.300 deutsche und internationale Aktien, rund 500 ETFs sowie 40.000 Derivate
  • mindestens 25 Euro - maximal 5.000 Euro je Sparplanrate
  • zweiwöchentlich, monatlich oder vierteljährlich
  • Xetra-gebunden über den Handelspartner Lang & Schwarz
  • kein Gemeinschaftsdepot möglich
  • Sparplan für 1,5 Prozent der Sparrate, rund 290 kostenlose Sparpläne
  • kombinierbar mit Girokonto und Kreditkarte ohne Grundgebühr
  • Gebühren andere Wertpapier-Transaktionen: reguläre Gebühren von 4,95 Euro plus 0,25 Prozent des Orderbetrags, minimal 9,95 Euro, maximal 69 Euro
  • Sparplan für 1,5 Prozent der Sparrate, rund 170 kostenlose Sparpläne
  • Depot nur kostenlos mit kostenlosem Girokonto oder Wertpapier-Sparplan, sonst 1,95 Euro pro Monat nach drei Jahren.
  • kombinierbar mit Girokonto und Kreditkarte ohne Grundgebühr
  • Gebühren andere Wertpapier-Transaktionen: reguläre Gebühren von 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Orderbetrags, minimal 9,90 Euro, maximal 59,90 Euro
  • Aktien, Anleihen, CFDs, ETFs, Fonds, Optionen & Futures, Optionsscheine, Zertifikate
  • Über 500 Fonds, mehr als 600 ETFs und über 300 Aktien und Zertifikate im Sparplanangebot
  • 135 Top-Preis ETFs von 6 renommierten Partnern ohne Orderentgelte im Sparplan
  • Handel an allen nationalen Handelsplätzen, als auch an 11 internationalen Börsen.
  • Gemeinschaftsdepot möglich
  • 1,50 Euro für Sparplanraten, rund 411 kostenlose Sparpläne
  • legt Dividenden automatisch im Sparplan wieder mit an
  • Gebühren andere Wertpapier-Transaktionen: eine Order im Direkthandel kostet 6,75 Euro

*Pressemitteilung vom 18.05.2020: "Smartbroker setzt sein Versprechen um und senkt die Gebühren deutlich. Aktien und Derivate können jetzt bereits für null Euro gehandelt werden. Für die Kunden des erst vor einigen Monaten gestarteten Online-Brokers ergibt sich dadurch ein unschlagbares PreisLeistungs-Verhältnis. Bisher kostete jede Order noch pauschal vier Euro. Dank verbesserter Konditionen zahlen Smartbroker-Kunden bei bestimmten Börsenplätzen und Emittenten nun deutlich weniger – vorausgesetzt, die Transaktion hat ein Volumen von mindestens 500 Euro. In allen anderen Fällen liegt der Preis weiterhin bei vier Euro – auch das ist außerordentlich günstig, wie zahlreiche Vergleichstest in renommierten Fachmagazinen bestätigen." (Quelle: smartbroker.de)

Depot Vergleich

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Welche Depots empfehle ich dir?

Bei der Wahl des richtigen Depots kommt es auf viele Faktoren an. Du hast bereits weiter oben gesehen, dass die unterschiedlichsten Gründe für oder gegen einen Anbieter sprechen können. Meine Empfehlung an dich lautet:

 

Wenn du gerne alle deine Finanzangelegenheiten unter einem "Dach" haben möchtest, dann empfehle ich dir die Depots der Comdirect, Consorsbank und der DKB. Die Kostenstruktur der DKB ist äußerst übersichtlich gehalten. Für Wertpapierkäufe bis zu 10.000 € zahlst du aktuell eine Pauschale von 10 € an Gebühren. Für Investitionen über 10.000 € fällt eine Gebührenpauschale von 25 € an. Spannend wird das Depot der DKB besonders hinsichtlich der Gebührenordnung für Sparpläne.

 

Wichtig: Gebühren für Sparpläne werden entweder in Prozent oder in Euro angegeben. Meist handelt es sich hierbei entweder um Gebühren von 1,50 % oder um einen Pauschalbetrag von 1,50 €. Das bedeutet folgendes: Wenn deine Sparraten unter 100 € liegen, wäre eine Gebühr von 1,50 % empfehlenswert. Liegen deine Sparraten dagegen über 100 €, wäre der Pauschalbetrag von 1,50 € die günstigere Variante. Bei dem Depot der DKB beträgt die Gebühr bei Sparplänen pauschal nur 1,50 €. Das heißt, dass das Depot der DKB besonders günstig für dich ist, wenn deine Sparraten über 100 € liegen. Bei einer beispielhaften Sparrate von 300 € beträgt deine Gebühr weiterhin 1,50 € (also nur 0,50 %!).

 

Sowohl das Depot der Consorsbank, als auch das Depot der Comdirect gehört zu meinen klaren Empfehlungen. Ich selbst führe mein Depot übrigens u. a. bei der Comdirect und bin dort sehr zufrieden. Um hier nicht den Rahmen zu sprengen, verlinke ich dir hier gerne meinen ausführlichen Erfahrungsbericht inkl. aller nötigen Informationen zum Depot der Comdirect.

Sparplanangebot: Wo kann ich Aktien, Fonds und ETFs am günstigsten besparen?

Wenn du besonders günstig Aktien, Fonds und ETFs besparen möchtest und hierbei auf eine riesige Angebotspalette zurückgreifen willst, dann empfehle ich dir besonders die Depots bei Smartbroker und Trade Republic. Trade Republic gehört mit großem Abstand zu den günstigsten Depotanbietern am gesamten Markt. Du zahlst hier für sämtliche Kauf- und Verkaufsorder lediglich eine Fremdkostenpauschale von nur 1 Euro. Nirgendwo sonst kannst du Aktien, selbst für vergleichsweise geringe Investitionssummen, günstiger kaufen.

 

Hier findest du meinen ausführlichen Erfahrungsbericht inklusiver sämtlicher, wichtiger Informationen über das Depot von Trade Republic.

 

Wenn du nicht nur deine Bankgeschäfte, sondern auch deinen Wertpapierhandel über mobile Endgeräte wie beispielsweise dein Smartphone oder dein Tablet an jedem Ort der Welt und zu jeder Zeit abwickeln möchtest, dann solltest du unbedingt auch auf ein solches Angebot achten. Die meisten Online-Broker, Direktbanken und Filialbanken bieten dir aus diesem Grund entsprechende Apps für den Wertpapierhandel an.

 

Achtung: Das Depot von Trade Republic ermöglicht dir ausschließlich eine mobile Nutzung per App. Eine Nutzung deines Trade Republic Depots per Desktop ist aktuell daher nicht möglich.

 

Der Anbieter Smartbroker ist noch relativ frisch auf dem Markt und springt besonders aufgrund seines enorm großen Angebots an kostenlosen Sparplänen aus der Masse heraus. Zudem macht die pauschale Ordergebühr von nur 4 Euro Smartbroker enorm attraktiv. Auch den Depotanbieter Smartbroker habe ich genau unter die Lupe genommen. Meinen ausführlichen Erfahrungsbericht zu Smartbroker findest du hier.

Was solltest du zu den Banken bzw. Brokern wissen?

Die folgenden, günstigen Online-Broker sind dir womöglich bisher nicht zwingend geläufig. Aus diesem Grund habe ich dir die wichtigsten Informationen über diese hier zusammengestellt:

 

Smartbroker

 

Smartbroker wurde von Deutschlands größer Finanzcommunity entwickelt. Seit über 20 Jahren begleiten die folgenden 6 Online Portale über 4.000.000 Menschen pro Monat bei ihren Finanzangelegenheiten:

 

 

Diese 6 Online Portale bilden Deutschlands größte Finanzcommunity. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Gepäck wurde Smartbroker von diesen im Herzen von Berlin entwickelt.

  • Keine Depotgebühren
  • Alle deutschen Börsenplätze
  • Ein Depot für alles: Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, Zertifikate, Optionsscheine
  • 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag
  • Keine versteckten Kosten
  • nur 4 Euro pro Order

Trade Republic

 

Trade Republic wurde in seiner Grundidee im Jahr 2015 von Christian Hecker, Thomas Pischke und Marco Cancellieri gegründet. Die Idee war von Anfang an Deutschlands ersten mobilen und völlig provisionsfreien Broker ins Leben zu rufen. Um diese Idee Realität werden zu lassen und Trade Republic auf dem Markt zu etablieren, begeisterten die drei Gründer im Jahr 2017 die sino AG, welche als strategischer Investor bei Trade Republic einstieg. Bereits im Jahr 2019, also nur 4 Jahre nach der erstmaligen Idee Trade Republic zu gründen, erhiehlt das FinTech die Lizenz als Wertpapierhandelsbank. Anfang 2020 folgte dann der Markteintritt in Östereich, was als gelegter Grundstein für die weitere, internationale Expansion gilt.

  • Aktien, ETFs und Derivate ohne Orderprovisionen handeln, für die Abwicklung fällt nur eine Fremdkostenpauschale von 1 Euro an.
  • Mehr als 300 ETFs dauerhaft kostenfrei besparbar!
  • "Der günstigste Broker im Land." FAZ am 19.01.2019

Wie eröffnet man ein Depot?

Wenn du dich für einen bestimmten Anbieter entschieden hast, musst du dein Depot eröffnen. Die Eröffnung eines Depots dauert in der Regel nur wenige Minuten und ist sehr simpel. Wenn du bei dem jeweiligen Depotanbieter bislang noch kein Kunde sein solltest, dann kommst du um ein paar wichtige Angaben zu deiner Person nicht herum.

 

  1. Persönliche Angaben: Name, Anschrift, bisherige Kontoverbindung, ggfs. Gehalt
  2. bisherige Erfahrungen und Kenntnisse im Handel mit Wertpapieren (Die seit 2018 geltende EU-Richtlinie Mifid-II verlangt, dass jeder Neukunde seine bisherigen Erfahrungen mit Wertpapieren auf einer Skala angibt. Solltest du später einmal Wertpapiere kaufen wollen, die deinen hinterlegten Kenntnisstand übersteigt, würde die Direktbank eine Warnung an dich aussprechen.)
  3. Identitätsnachweis: Halte hierzu deinen Personalausweis griffbereit. Je nach Freischaltungsverfahren kann es sein, dass du dich sowohl online, als auch in einer Postfiliale legitimieren kannst.

Wie wechselt man ein bestehendes Depot?

Wenn du bereits ein Depot besitzt und dieses inklusive des gesamten Bestandes an Wertpapieren zu einem anderen Anbieter wechseln möchtest, dann ist dies sehr einfach möglich.

 

Schon gewusst? Der Depotwechsel muss kostenlos erfolgen. Das hat der Bundesgerichtshof bestätigt (Quelle: Urteil vom 30. November 2004, Az. XI ZR 200/03).

 

Die meisten Banken bieten dir hierzu einen sogenannten Umzugsservice an. Um diesen in Anspruch nehmen zu können, musst du zuerst dein neues Depot eröffnen, sodass dir bereits eine neue Depotnummer vorliegt. Sobald dir diese Depotnummer vorliegt, kann die empfangene Bank bei deiner bisherigen Depot-Bankverbindung den Antrag auf Depotwechsel stellen. Du musst diesem Vorgang grundsätzlich nur schriftlich zustimmen (meist in Form einer Unterschrift unter dem Formular zum Depotwechsel). Die weitere Abwicklung übernimmt deine neue Depot-Bankverbindung voll automatisch für dich. Nach gut 2 Wochen kannst du damit rechnen, dass der Depotwechsel vollzogen ist.

 

Ich selbst habe übrigens auch vor wenigen Tagen einen Depotwechsel zur Comdirect durchgeführt. Daher kann ich dir aus eigener Erfahrung berichten, dass der Depotwechsel in nur 9 Tagen vollständig abgeschlossen war und ich die schriftliche Bestätigung über die Vollendung im Briefkasten hatte.

Hast du Fragen oder Ideen? Kontaktiere mich gerne per E-Mail.

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Über den Autor:

Ricardo Tunnissen

Ricardo Tunnissen

zertifizierter Gewerbekundenberater RWGA
VR-BeraterPass ServiceBeratung RWGA
Bankbetriebswirt BankColleg

 

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Ricardo Tunnissen hat das Bankgeschäft von der Pike auf gelernt. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Bankkaufmann IHK, bei einer regionalen Volksbank, startete er als Privatkundenberater mit einer Veranwortung für über 3.000 eigene Kunden.

 

Sowohl während seiner Zeit als Finanzierungsspezialist in der privaten Baufinanzierung, sowie als Gewerbekundenberater in der Firmen- und Gewerbekundenabteilung, bildete er sich zum zertifizierten Gewerbekundenberater RWGA weiter und erhielt über eine zusätzliche Weiterbildung den VR-BeraterPass ServiceBeratung RWGA.

 

Es folgte ein berufsbegleitendes Studium zum Bankfachwirt BankColleg, Bankbetriebswirt BankColleg und zur Zeit zum Dipl. Bankbetriebswirt BankColleg im Schloss Montabaur.

Erfahre hier mehr über die fachlichen Qualifikationen und die berufliche Expertise vom Autor.

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  • Ricardo Tunnissen
    Online Finanzratgeber
    48145 Münster